vergrößernverkleinern
Jonas Folger geht als einer das Favoriten in die neue Saison der 125er-Klasse © Red Bull/GEPA

Youngster Jonas Folger möchte mit dem Ajo-Team die guten Testleistungen im Rennen bestätigen: "ich bin froh, dass die WM beginnt"

Jonas Folger und seine Crew sind mit viel Enthusiasmus in den Mittleren Osten nach Katar gereist, wo an diesem Wochenende der Auftakt zur Weltmeisterschaft 2011 stattfinden wird. Nach den starken Leistungen während der Wintertests ist der Aprilia-Pilot nun heiß darauf, dass es endlich mit den Rennen losgeht. Folger gelang es, beim abschließenden Test in Jerez konstant konkurrenzfähige Rundenzeiten zu fahren, und schließlich mit Top-Platzierungen in den Zeitenlisten auf sich aufmerksam zu machen.

Für das bevorstehende Rennwochenende im Emirat hat sich der Deutsche Youngster einiges vorgenommen, zumal er den Circuit außerhalb der Hauptstadt Doha mittlerweile bestens kennt und auch mit dem technisch anspruchsvollen Streckenlayout gut zurecht kommt. Damit die Piloten der drei Grand-Prix-Klassen ihre Trainings in etwa zur gleichen Zeit - somit auch bei ähnlichen Bedingungen - wie zum Zeitpunkt des Rennens absolvieren können, wurde der Zeitplan an einem Grand-Prix-Wochenende erstmals auf vier Tage ausgedehnt. Das Rennen selbst der 125er-Klasse über 18 Runden wird am Sonntag 17:00 Uhr MEZ gestartet.

"Ich fühle mich bestens vorbereitet für das erste Rennen. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass endlich die WM beginnt", sagt Folger. "Tests, vor allem in der Saisonvorbereitung, sind auch wichtig. Aber wir sind Rennfahrer und wollen am liebsten Rennen bestreiten. Beim letzten Test in Jerez haben wir einige Fortschritte gemacht. Es ist uns gelungen eine gute Basis zu erarbeiten. Das stimmt mich für die Saison zuversichtlich."

"Die Rennstrecke in Katar kenne ich mittlerweile gut. Am Sonntag wird es mein dritter Start dort sein", erklärt der junge Bayer. "Der Losail Circuit ist eine technisch anspruchsvolle Rennstrecke. Die vielen langgezogenen Kurven sind nicht einfach zu fahren. Hinzu kommt auch der Sand aus der angrenzenden Wüste. Deswegen ist es wichtig, immer auf der Ideallinie zu fahren. Ich habe wegen der guten Saisonvorbereitung ein gutes Gefühl. In jeden Fall will ich die Saison mit starken Leistungen und einem guten Ergebnis am Sonntag im Rennen beginnen. Ich bin bereit!"

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel