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Der Spanier Nicolas Terol schnappte Sandro Cortese die Pole-Position weg © Aspar

Im letzten Moment wurde Sandro Cortese von Nicolas Terol von der Pole-Position für den Saisonauftakt in Katar verdrängt - Jonas Folger in Reihe zwei

Das erste Qualifying der Saison entwickelte sich zu einem Schlagabtausch zwischen Sandro Cortese und Nicolas Terol. Letzterer hatte bisher das Wochenende dominiert, doch im Kampf um die Pole-Position legte die deutsche WM-Hoffnung zu und zeigte sein Potential. Zu Halbzeit lag der Pilot vom Racing-Team-Germany auf Platz eins. Erst sechs Minuten vor dem Fallen der Zielflagge fuhr Terol um eine Sekunde schneller uns setzte sich an die Spitze.

Cortese ließ aber nicht locker und fuhr einige schnelle Runden am Stück. Eine Minute vor dem Ende rang er Terol um eine Tausendstelsekunde nieder. Der Spanier musste also noch etwas riskieren. Im letzten Umlauf wurde Terol schließlich in 2:06:605 Minuten gestoppt. Das reichte für die Pole-Position zum Saisonauftakt in Katar. Cortese musste sich um 0,090 Sekunden geschlagen geben und wird seinen 100. Grand Prix am Sonntag von Platz zwei starten.

Die beiden Piloten fuhren in einer eigenen Liga, denn Efren Vazquez lag als Dritter bereits 1,046 Sekunden zurück. Die zweite Startreihe führt Sergio Gadea vor Hector Faubel an. Eine starke Qualifikation fuhr Jonas Folger, der ständig im Spitzenfeld zu finden war. Am Ende landete der Deutsche auf dem sechsten Startplatz und wird somit aus Reihe zwei ins Rennen gehen.

Zweitbester Derbi-Pilot wurde Johann Zarco auf dem siebten Rang. Alberto Moncayo und Rookie Maverick Vinales komplettierten die dritte Startreihe. Die Abstände waren hinter Terol/Cortese sehr groß, denn der zwischen den Rängen drei und acht lag eine Sekunde. An der spanischen Armada hat sich hingegen nicht viel geändert. In den Top 10 waren sieben Iberer, zwei Deutsche und ein Franzose zu finden.

Die beiden weiteren Fahrer aus Deutschland waren im hinteren Teil des Feldes zu finden. Marcel Schrötter klassierte sich mit vier Sekunden Rückstand auf dem 22. Rang. Der zweifache IDM-Meister war einen Hauch schneller als sein Mahindra-Teamkollege Danny Webb. Rookie Daniel Kartheininger hat immer noch Probleme durch seine Schulterverletzung. Tapfer kämpfte er sich auf Platz 29.

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