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Jonas Folger kam mit dem verlängerten Radstand seiner Aprilia nicht zurecht © Folger

Jonas Folger wird beim Saisonauftakt in Katar Fünfter und weiß nun, woran er beim nächsten Rennen in Jerez arbeiten muss

Jonas Folger ist mit einem fünften Platz beim Grand Prix von Katar in seine dritte WM-Saison gestartet. "Über meine Leistung im Rennen am Sonntag freue ich mich wirklich, obwohl mein Start nicht von der besten Sorte war", erinnert sich der Ajo-Pilot. "Nach der ersten Runde war ich an der sechsten Position und es hatte sich auch gleich eine Lücke zu den Leuten mit Vazquez vor mir aufgetan. Im folgenden Umlauf konnte ich mich aber gut auf die Bedingungen einstellen."

Beim Versuch, den Anschluss an die Spitzengruppe zu finden, strapazierte Folger seine Reifen zu sehr. "Bis zum Rennende haben meine Reifen stark nachgelassen und ich bin sehr viel gerutscht. Es war wirklich hart mit meiner Gruppe mithalten zu können. Ich bin aber auch darüber sehr glücklich, dass ich im Rennen mit einer schnellen Gruppe unterwegs war und mich selber steigern konnte. In den Trainings war ich ja zumeist alleine auf der Strecke", sagte er.

Folger nimmt von dem Rennen in der Wüste Katars eine Menge mit. "Wir haben am Sonntag sehr viel über das Fahrwerk gelernt und wissen jetzt besser, in welche Richtung wir in Jerez arbeiten müssen", sagte der Aprilia-Fahrer. "Nachdem wir im Anschluss an das Freitagtraining den Radstand verlängert haben, kann ich jetzt meine Linie nicht mehr so halten. Das zu lösen wird unsere Hauptaufgabe für die nächsten Grand Prix."

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