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Sandro Cortese stellte im zweiten Freien Training in Jerez die Bestzeit auf © Fritz Glänzel/racepixs.de

Sandro Cortese fährt im zweiten Freien Training in Jerez überlegen zur Bestzeit - Der starke Wind sorgt für zahlreiche Stürze

Im zweiten Freien Training der 125er-Klasse in Jerez hatten die Fahrer mit starkem Wind zu kämpfen. Speziell in Kurve elf war es sehr knifflig, weshalb einige Fahrer zu Boden gingen. An der Spitze bestimmten Nicolas Terol und Sandro Cortese das Tempo. Der Deutsche behielt diesmal klar die Oberhand. Die meiste Zeit des Trainings war der Pilot des Racing-Team-Germany auf Platz eins der Zeitenliste.

In den letzten Minuten gingen noch einmal alle Fahrer auf Zeitenjagd. Cortese fuhr konstante und schnelle Runden. Mit jedem Umlauf verbesserte er die Zeit. Terol war ebenfalls stark unterwegs, konnte aber nicht kontern. Somit war Cortese mit einer Zeit von 1:48.717 Minuten der Schnellste. Im Vergleich zum ersten Training am Vormittag lag dieser Wert aber knapp vier Zehntelsekunden über der Bestzeit von Terol.

Der Spanier hatte als Zweiter 0,499 Sekunden Rückstand. Stark präsentierte sich Jonas Folger, der lange auf dem dritten Platz lag. Am Ende wurde der Ajo-Pilot noch von Hector Faubel und Luis Salom überflügelt und an die fünfte Stelle zurückgereicht. An die Zeit von Cortese kamen diese drei Fahrer aber nicht heran, denn sie hatten bereits über eine Sekunde Rückstand.

Auf Platz sechs folgte mit Johann Zarco die erste Derbi. Hinter dem Franzosen reihten sich mit Alberto Moncayo, Sergio Gadea und Maverick Vinales drei Spanier ein. Miguel Oliveira komplettierte die Top 10. Das Feld war weit auseinander gezogen, denn ab Platz zehn betrug der Rückstand auf die Spitze bereits zwei Sekunden.

Mit großem Abstand folgte Marcel Schrötter auf dem 23. Platz. Dem Mahindra-Piloten fehlten 3,8 Sekunden auf seinen Landsmann an der Spitze der Zeitenliste. Schwierig lief es auch für die beiden weiteren Deutschen im Feld. Wildcard-Pilot Kevin Hanus klassierte sich auf dem 31. und Rookie Daniel Kartheininger auf dem 33. und vorletzten Platz. Beide hatten einen Rückstand von sechs Sekunden.

Zahlreiche Piloten machten Bekanntschaft mit dem spanischen Kiesbett. Meistens verloren sie die Kontrolle über das Vorderrad. Den Anfang machte Lokalmatador Efren Vasquez. Zulfahmi Khairuddin stürzte spektakulär, blieb aber unverletzt. Der Nachwuchspilot aus Malaysia überschlug sich mehrmals im Kiesbett. Wildcard-Pilot Daniel Ruiz, Niklas Ajo und Hiroki Ono gingen in der gleichen Kurve zu Boden.

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