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Sandro Cortese war am Freitagnachmittag deutlich schneller als Nicolas Terol © Fritz Glänzel/racepixs.de

Sandro Cortese setzt im zweiten Freien Training die Bestzeit und macht deutlich, dass für ihn darum geht, Nicolas Terol zu schlagen

Im zweiten Freien Training der 125er-Klasse am Freitagnachmittag in Jerez hat sich Sandro Cortese die Bestzeit gesichert (1:48.717 Minuten). Der Aprilia-Pilot war damit rund eine halbe Sekunde schneller als der Sieger des Auftaktrennens in Katar, Nicolas Terol. Der Spanier war allerdings im ersten Freien Training am Vormittag deutlich schneller und sicherte sich somit die Tagesbestzeit.

"Die Trainingsbestzeit am Schluss war echt gut, sowohl für das Team als auch für mich, um Terol einmal die Stirn zu bieten - nicht, dass der irgendwie abhebt und meint, es geht immer so weiter. Letztendlich gilt es, ihn zu schlagen", macht Cortese im Gespräch mit 'Sport1' deutlich.

Der am Nachmittag aufkommende Wind, ließ schnellere Rundenzeiten als am Vormittag kaum zu. Cortese verbesserte sich dennoch. "Ich habe mich trotz des Windes heute einfach wohlgefühlt. Es war sehr, sehr schwierig, sich trotzdem zu steigern. Man hat sich überwinden müssen, um das Motorrad richtig in die Kurven zu drücken. Sobald man das geschafft hat, fällt einem das Ganze viel, viel leichter."

"Im letzten Turn habe ich dann einfach probiert alles herauszuholen, aber ich wollte auch nicht stürzen oder es mit Gewalt probieren. Mir war klar, dass die Bedingungen nicht optimal waren. Mit Platz eins zum Schluss bin ich natürlich überglücklich", erklärt der Fahrer des Racing-Team-Germany. "Um morgen auf die Pole-Position fahren zu können, müssen wir vorher schon noch etwas arbeiten. Aber wenn wir so weitermachen, sollte die erste Startreihe durchaus drin sein."

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