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Sandro Cortese zeigte der Konkurrenz das Heck und holte die Pole-Position © Fritz Glänzel/racepixs.de

Sandro Cortese hat im Qualifying in Jerez zugeschlagen und die dritte Pole-Position seiner Karriere erobert - Hauptkonkurrent Nicolas Terol Zweiter

Im Qualifying in Jerez setzte sich das enge Duell zwischen Nicolas Terol und Sandro Cortese fort. In den letzten sechs Minuten entschied sich der Kampf um den besten Startplatz. Alle Piloten gingen noch einmal auf Zeitenjagd. Sandro Cortese teilte sich das Qualifying perfekt ein. Zwei Minuten vor dem Fallen der Zielflagge schob sich der Deutsche auf Platz eins. Terol konnte nicht kontern. Doch es blieb noch ein Versuch.

Cortese hatte alles zeitlich perfekt abgestimmt, denn wenige Sekunden vor dem Ende der Zeit fuhr er noch einmal über die Ziellinie und hatte als letzter Spitzenpilot noch einen Versuch. Terol kam vor dem 21-Jährigen über die Ziellinie und verbesserte seine Zeit nicht. Damit war die Entscheidung gefallen. Cortese kam über Die sah die karierte Flagge und reckte die Triumphfaust in die Höhe.

Mit der Bestzeit in 1:47.399 Minuten war der Pilot vom Racing-Team-Germany um 0,209 Sekunden schneller als sein großer Konkurrent aus Spanien. Es war die insgesamt dritte Pole-Position in Corteses Karriere. Die erste Startreihe komplettierte Hector Faubel, der bereits eine halbe Sekunde zurücklag. Ab Platz vier, den Efren Vazquez holte, betrug der Rückstand schon mehr als eine Sekunde.

Der Franzose Johann Zarco wurde Fünfter, knapp vor Luis Salom. Jonas Folger eroberte einen Platz in der dritten Startreihe. Als Siebter konnte der Deutsche nicht ganz an seine Trainingsleistungen anschließen. Auf den vierten Platz fehlten dem Ajo-Piloten allerdings nur vier Zehntelsekunden. Miguel Oliveira, Maverick Vinales und Sergio Gadea rundeten die Top 10 ab.

Die weiteren deutschsprachigen Piloten waren im hinteren Teil des Feldes zu finden. Marcel Schrötter erkämpfte mit der Mahindra den 23. Startplatz. Der Rückstand des zweifachen IDM-Meisters betrug bereits drei Sekunden. Rookie Daniel Kartheininger litt unter seiner angeschlagenen Schulter. Unter diesen Bedingungen wurde es nur Startplatz 29, direkt hinter dem Schweizer Giulian Pedone. Wildcard-Pilot Kevin Hanus stand mit seiner Maschine einmal hinter der Leitplanke. Mit 5,8 Sekunden Rückstand wurde der Youngster 32.

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