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Dank der Pole-Position in Jerez: Sandro Cortese strahlt vor Zufriedenheit © Photopress

Ausgerechnet auf der Heimstrecke der spanischen Spitzenpiloten steht Sandro Cortese auf Startplatz eins - Erste Pole-Position für RTG

Mit seiner Traumrunde in der Qualifikation zum Grand Prix von Spanien hat Sandro Cortese dem Racing-Team-Germany die erste Pole-Position in der 125er-Weltmeisterschaft beschert. Teamchef Dirk Heidolf verschlug es anschließend beinahe die Sprache: "Einfach unglaublich -das hier in Jerez, im Heimatland der Spanier, und mit unserem kleinen Team. Ich bin sprachlos, aber wirklich glücklich."

Cortese war am Samstagnachmittag deutlich anzumerken, wie viel ihm diese Pole-Position auf dem Circuito de Jerez bedeutet. "Gerade in Spanien gegen Nico Terol und Hector Faubel zu kämpfen, ist immer besonders schwer. Insofern ist es sehr wichtig, hier ganz vorne zu stehen. In der Vergangenheit habe ich ein paar Fehler gemacht, wenn ich im Qualifying eine gute Startposition herausgefahren hatte. Diesmal werde ich versuchen, einfach ruhig zu bleiben und mein Bestes zu geben", sagte der 21-Jährige.

"Von Zeit zu Zeit ist der Wind hier auf der Strecke sehr stark und man muss seinen Fahrstil immer wieder anpassen. Hoffen wir mal, dass es trocken bleibt", sagte Cortese, der abschließend ein Lob für sein neues Team parat hatte. "Ich fühle mich auf dem Bike sehr wohl. Jürgen Lingg und die anderen Mechaniker machen einen sehr guten Job."

Für Corteses Vater Antonio hat sich mit der Pole-Position bestätigt, dass er Wechsel von Ajo zu RTG die richtige Entscheidung gewesen ist. "Ich bin stolz auf meinen Bub. Das hat er richtig gut gemacht. Mein Sohn ist wie ausgewechselt und strahlt vor Zufriedenheit, Lockerheit und vor allem Selbstvertrauen. Es ist schön, dies wieder in seinen Augen zu sehen", meinte Cortese senior.

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