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Beste Gesellschaft: Jonas Folger zwischen Nicolas Terol und König Juan Carlos © Ajo

Nach seinem zweiten Platz in Jerez bedankt sich Jonas Folger bei seinem Team - Glückwünsche von König Juan Carlos

Jonas Folger hat beim Grand Prix von Spanien seinen zweiten Besuch auf dem Siegertreppchen in der 125er-Weltmeisterschaft feiern können. Dem Ajo-Piloten, der aus der dritten Startreihe ins Rennen ging, gelang auf regennasser Piste eine grandiose Aufholjagd, die erst auf dem zweiten Platz endete. Der Sieg ging an Lokalmatador Nicolas Terol, der die WM nur mit 19 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten Folger anführt.

"Ich freue mich riesig über diesen zweiten Platz", jubelte Folger nach Siegerehrung, bei der er Glückwünsche vom Spanischen König Juan Carlos entgegennehmen durfte. Es war ein äußerst schwieriges Rennen. Das begann schon am Start, den ich vergeigt habe. Ich weiß auch warum. Ich bin nämlich nach der Aufwärmrunde sehr früh zu meinem Startplatz gekommen und danach ist der Motor zu lange im Leerlaufen gelaufen, weswegen beim Start nach der ersten Metern die Drehzahl etwas in Keller gefallen ist."

"Diesen Fehler werde ich in Zukunft sicher nicht mehr machen", fuhr der Youngster fort. "Jedenfalls habe ich mir wegen dem verpatzten Start einen riesengroßen Rückstand auf die Führungsgruppe eingehandelt. Im Regen ist das noch bitterer als sonst, weil man selbst einige Runden braucht, um ein Gefühl für die Bedingungen zu bekommen, und auch die Reifen auf Temperatur bringen und einfahren muss. Aber mit jeder Runde wurde es besser und so habe ich meinen Rhythmus gefunden, der es mir erlaubte richtig schnell zu fahren."

In der zweiten Rennhälfte hatte Folger schließlich zum drittplatzierten Sandro Cortese aufgeschlossen. "Es tut mir leid für ihn, dass er nach unserem kurzen Fight gestürzt ist", sagte Folger über seinen erfahreneren Landsmann und Vorgänger im Ajo-Team. "Aus meiner Sicht muss ich aber dazu sagen, dass ich daraufhin weniger Druck verspürte."

Folger liegt in der Gesamtwertung nun auf dem zweiten Platz, hat einen WM-Zähler mehr als Cortese auf dem Konto. "Nachdem es am Samstag nicht sonderlich gut gelaufen ist bin ich jetzt umso glücklicher über diese Podiumsplatzierung. Wir haben einen Riesenschritt vorwärts gemacht. Vielen Dank an mein gesamtes Team, die alle großartige Arbeit leisten und mich allen Belangen vorzüglich unterstützen", meinte Folger abschließend.

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