vergrößernverkleinern
Nicolas Terol kommt aus dem Feiern nicht heraus: Dritter Sieg im dritten Rennen © Aspar

Nicolas Terol sorgt sich nach dem dritten Sieg im dritten 125er-Rennen der Saison um seine Konzentration - Sandro Cortese erneut Zweiter und zufrieden

Nicolas Terol ist und bleibt der überlegene Fahrer der Saison 2011 in der 125er-Klasse. Beim Grand Prix von Portugal in Estoril holte sich der Aspar-Pilot bereits den dritten Sieg in Serie und führt die Tabelle nun mit der Idealpunktzahl von 75 Zählern vor Sandro Cortese und Jonas Folger an.

Vermutungen, wonach die letzte Weltmeisterschaft der 125er-Ära für ihn zum Durchmarsch werden könnte, will Terol nicht gelten lassen. "Die WM ist nie langweilig", versichert der Spanier und äußert seine Bedenken: "Es ist nicht immer einfach, die Konzentration zu halten, wenn man allein vornweg fährt. Drei Siege in drei Rennen - das ist einfach unglaublich!"

Cortese, der nach drei Läufen der schärfste Verfolger Terols in der Gesamtwertung ist, belegte in Estoril wie schon beim Saisonauftakt in Doha den zweiten Platz hinter dem Spanier, gegen den allerdings auch diesmal kein Kraut gewachsen war. "Terol war heute einfach deutlicher schneller. Ich lag die ganze Zeit sicher auf Platz zwei, bis Faubel angefangen hat, mit mir zu kämpfen", berichtete Cortese gegenüber 'Sport1'.

Durch den Zweikampf kamen in der zweiten Rennhälfte sowohl Maverick Vinales als auch Johann Zarco bedrohlich nahe. In den letzten Runden hatte der Pilot vom Racing Team Germany alle Hände voll zu tun, seinen zweiten Rang ins Ziel zu retten. "Das war etwas enttäuschend", bemerkte Cortese. "Ich konnte das gesamte Rennen über einen guten Rhythmus halten, nur am Schluss war es etwas verwirrend für mich. Ich habe allerdings gewusst, wenn ich als Erster auf die Start/Ziel-Gerade komme, kommt keiner an mir vorbei."

Exakt so kam es dann auch, während Zarco und Vinales ihr Privatduell bis auf die Ziellinie austrugen, wo sich der Franzose schließlich mit der Winzigkeit von 0,002 Sekunden gegenüber Vinales durchsetzen konnte. "Ich habe nicht erwartet, im dritten Rennen bereits zum zweiten Mal auf das Podest zu fahren", sagte Zarco hinterher. "Ich habe mich an Maverick Vinales drangehängt, der die Lücke nach vorn schließen konnte. Nach dem Sturz von Hector Faubel konnte ich Vinales im entscheidenden Moment überholen und habe den dritten Rang am Schluss gerade eben so verteidigen können."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel