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Nicolas Terol startet auch in Le Mans von der Pole-Position und ist großer Favorit © Motorsport-Total.com

Erwartungsgemäß hat WM-Favorit Nicolas Terol die Pole-Position für den Grand Prix in Frankreich erobert - Sandro Cortese stürzte bei seinem letzten Angriff

Für das Qualifying in Le Mans gab es einen großen Favoriten. Nicolas Terol ließ nach seinen Bestzeiten in allen Freien Trainings nichts anbrennen und holte sich die Pole-Position für den Grand Prix von Frankreich. 20 Minuten vor Ende des Trainings setzte sich der Spanier erstmals an die Spitze der Zeitenliste und legte in den letzten Momenten noch nach. Schlussendlich stand eine Zeit von 1:43.578 Minuten zu Buche. Sein Aspar-Teamkollege Hector Faubel wurde mit 0,389 Sekunden Rückstand Zweiter.

Rookie Maverick Vinales legte wieder eine Talentprobe ab und sorgte für eine komplette spanische erste Startreihe. Sandro Cortese konnte nicht im Kampf um die Pole-Position eingreifen. Gegen Halbzeit kam der Deutsche in der Zielkurve von der Linie ab und bremste vor dem Kiesbett ab. In den letzten Minuten stürzte der Pilot vom Racing-Team-Germany in der ersten Schikane und musste zusehen, wie Terol rote Sektorenzeiten fuhr.

Jonas Folger blieb auf seiner Aprilia sitzen und sicherte sich den fünften Startplatz. Er war um 0,919 Sekunden langsamer als der Überflieger an der Spitze. Cortese war nur um eine Zehntelsekunde schneller als sein Landsmann. "Mir ist das Vorderrad eingeklappt. Ich wollte mich natürlich noch verbessern", sagt Cortese bei 'Sport1'. "Generell bin ich zufrieden, denn wir hatten das ganze Wochenende über Probleme mit dem Grip. Ich denke, wir können morgen um das Podium kämpfen."

Im Anschluss an das Qualifying musste der Deutsche zur Renndirektion. "Bei meiner schnellsten Runde bin ich im Windschatten gefahren und habe einem anderen Fahrer etwas den Weg abgeschnitten. Ich habe das vielleicht etwas unterschätzt und im Video gesehen, dass es schon knapp war. Es war nicht absichtlich, aber das soll man natürlich nicht machen."

Auch Folger ist mit seinem Ergebnis zufrieden. "Es war gut, dass wir die Zeiten alleine gefahren sind." An diesem Wochenende ist der 17-Jährige auch nicht ganz fit. "Ich bin verschnupft und habe starken Husten. Ich nehme jeden Tag meine Tabletten. Es ist nicht optimal, aber es geht. Ich denke, dass ich im Rennen gut mitfahren kann." Lokalmatador Johann Zarco eroberte vor heimischer Kulisse den sechsten Startplatz.

Die zweite Reihe ist mit zwei Deutschen und einem Franzosen international besetzt. Dahinter lauern wieder drei Spanier. Adrian Martin auf der dritten Aspar-Aprilia, Sergio Gadea und Efren Vazquez stehen nebeneinander in der dritten Reihe, bevor das Feld wieder internationaler wird. Der Italiener Simone Grotzkyj zog Startplatz zehn an Land, gefolgt von Miguel Oliveira (Portugal) und Zulfahmi Khairuddin aus Malaysia.

Mahindra-Pilot Marcel Schrötter mühte sich zu Platz 24. Den Rückstand konnte der zweifache IDM-Meister auf 3,7 Sekunden drücken. Sein Teamkollege Danny Webb war etwas besser unterwegs und kam auf Rang 20. Der Schweizer Giulian Pedone qualifizierte sich auf Starplatz 28.

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