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Bevor der Regen einsetzte war Nicolas Terol mit Abstand der Schnellste © Aspar

Im zweiten Freien Training der 125er-Klasse setzte Regen ein - In den trockenen ersten Minuten war Nicolas Terol vor Sandro Cortese der Schnellste

Das zweite Freie Training der 125er-Klasse wurde durch das Wetter beeinflusst. Gegen Halbzeit fing es wieder an zu regnen. Es schüttete stark, weshalb alle Piloten die Box ansteuerten. Da jeder Fahrer nur eine Maschine zur Verfügung hat, war das Risiko zu groß, einen Unfall zu riskieren. Die ersten 20 Minuten fanden noch unter trockenen Bedingungen statt. Einmal mehr untermauerte Nicolas Terol seine Dominanz. Der Spanier umrundete den Circuit de Catalunya in 1:54.691 Minuten und nahm der versammelten Konkurrenz 0,793 Sekunden ab. Erster Verfolger war Sandro Cortese vom Racing-Team-Germany.

Auf dem dritten Platz folgte Le-Mans-Sieger Maverick Vinales. Alle anderen Piloten hatten schon mehr als eine Sekunde Rückstand auf Terol. Johann Zarco wurde vor Sergio Gadea Vierter. Jonas Folger leidet noch immer an einer hartnäckigen Virusinfektion. Trotzdem gab der Deutsche Gas und reihte sich an der sechsten Stelle ein. Der 17-Jährige lag aber bereits über zwei Sekunden zurück.

Im Gegensatz zum ersten Training am Vormittag fanden sich mehrere Nationalitäten in den Top 10. Die Spanier hatten nicht die Überhand. So klassierte sich der Finne Niklas Ajo auf Platz sieben, vor den beiden Italienern Simone Grotzkyj und Luigi Morciano. Danny Kent wurde Zehnter. Bei Mahindra ging es am Nachmittag etwas bergauf.

Nachdem Danny Webb am Vormittag nur drei Runden fahren konnte, waren es im zweiten Training doppelt so viele. Mit Platz elf kratzte der Brite an den Top 10. Sein Teamkollege Marcel Schrötter wurde hingegen nur 27. Rookie Kevin Hanus reihte sich zwei Plätze dahinter ein. Der Schweizer Giulian Pedone beendete den ersten Trainingstag auf dem guten 18. Platz.

In den letzten Minuten wagten sich dennoch einige Piloten mit Regenreifen auf die Strecke. Pech hatte Vinales, der seine Aprilia bei einem Sturz leicht beschädigte. Auch Terol drehte noch einige Runden, um sich auf die rutschigen Bedingungen einzustellen. Einige andere Piloten folgten dem WM-Spitzenreiter. Zeitenverbesserungen gab es allerdings keine.

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