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Nicolas Terol steht auch bei seinem Heimrennen auf der Pole-Position © Aspar

Nicolas Terol war im Qualifying in Barcelona unantastbar und steht zum vierten Mal in dieser Saison auf der Pole-Position - Sandro Cortese nach Sturz in Reihe zwei

Die Qualifikation für den Grand Prix von Spanien war eine klare Angelegenheit für Nicolas Terol. Ab der ersten fliegenden Runde war der Spanier auf Platz eins. In seinem schnellsten Umlauf fuhr der WM-Spitzenreiter eine Zeit von 1:51.281 Minuten. Mehrere Teamkollegen spannten zusammen, um sich auf der langen Zielgeraden im Windschatten gegenseitig zu ziehen. Das half aber alles nichts, denn Terol fuhr in seiner eigenen Liga. Für das perfekte Aspar-Ergebnis sorgte Hector Faubel, der allerdings schon 0,4 Sekunden zurücklag.

Rookie Maverick Vinales sicherte sich Platz drei. Die spanischen Fans durften somit über eine komplette erste Startreihe ihrer Piloten jubeln. Erster Verfolger war der Franzose Johann Zarco als Vierter. Ab Platz fünf, den Efren Vazquez eroberte, lagen alle Piloten schon mehr als eine Sekunde zurück. Die Piloten aus Deutschland konnten sich nicht im Kampf um die erste Reihe einmischen.

Sandro Cortese stürzte bei seinem letzen Angriff in Kurve fünf. Er konnte seine Aprilia aber selbständig zurück an die Box fahren. Das Rennen wird der Pilot vom Racing-Team-Germany von der sechsten Position aus der zweiten Reihe starten. Der Rückstand auf Terol betrug bereits 1,186 Sekunden.

"Ich wollte meine Zeit noch verbessern und bin dann übers Vorderrad gestürzt. Das kann passieren", sagt Cortese bei 'Sport1'. Ich wollte noch in die erste Startreihe fahren, aber es ist leider nur Reihe zwei geworden. Das Rennen ist aber noch nicht gelaufen. Mit einem guten Start bin ich wieder vorne dabei. Wir tun uns an diesem Wochenende etwas schwer, den Anschluss an die Spitze zu halten."

"Wir verbessern uns, aber nur in kleinen Schritten. Nur im ersten Sektor verliere ich relativ viel. Das zieht sich über die ganze Strecke, denn ich kann das nicht aufholen. Wir müssen das jetzt analysieren. Wenn wir das hinbekommen, bin ich wieder im Spitzenpulk dabei. Es wird schwierig, den Nico zu bekommen, aber mit Faubel und den anderen Fahrern kann ich sehr gut mithalten." Jonas Folger reihte sich direkt hinter seinem Landsmann auf Platz sieben ein.

Die Top 10 komplettierten drei weitere Spanier. Luis Salom war als Achter knapp schneller als Sergio Gadea, der einmal mehr langsamer als sein Teamkollege Vinales war, und Adrian Martin auf der dritten Aspar-Maschine. Pech hatte Jasper Iwema, der in Kurve zehn ausrollte und von den Streckenposten angeschoben werden musste. Josep Rodriguez stürzte in Kurve zehn.

Das Mahindra-Duo konnte ein problemloses Qualifying abspulen. Danny Webb war um eine halbe Sekunde schneller als Marcel Schrötter und eroberte Startplatz 14. Der Deutsche zog Rang 20 an Land. Rookie Kevin Hanus wurde mit 6,7 Sekunden Rückstand 33. und Vorletzter. Der Schweizer Giulian Pedone landete auf Rang 28.

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