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Sandro Cortese verteidigte durch den vierten Platz in der WM Rang zwei © Motorsport-Total.com

Sandro Cortese verliert kurz nach dem Start viele Plätze und arbeitet sich anschließend mit auf den vierten Platz vor

Während Nicolas Terol nach seinem Sieg beim Grand Prix von Katalonien an der Spitze der 125er-Weltmeisterschaft weiterhin einsam seine Kreise zieht, verteidigte Sandro Cortese Dank eines vierten Platzes in Barcelona seinen zweiten WM-Rang. "Ich habe einen guten Start gehabt, aber in der ersten Runde ist der erste Gang rausgesprungen und nicht mehr reingegangen", erklärt Cortese.

"Ich dachte schon, ich muss aufhören und bin dann auf Platz 15 zurückgefallen", erinnert sich der Racing-Team-Germany-Pilot nach dem Rennen. Was folgte, war eine famose Aufholjagd, die ihn bis auf Platz fünf führte. Aufgrund der Zeitstrafe für Johann Zarco rückte Cortese sogar noch einen weiteren Rang auf.

"Ich habe von der ersten Runde an eigentlich ein gutes Gefühl gehabt, aber die Aufholjagd war dann zu intensiv für den Reifen. Am Ende habe ich dann noch etwas glücklich Platz vier geerbt. Aber wenn das am Anfang nicht passiert wäre, wäre heute sicherlich viel mehr drin gewesen", glaubt Cortese.

"Ich dachte, dass ich Jonas am Ende noch einhole, aber dann ist mit der Vazquez in der letzten Runde reingefahren", fährt der WM-Zweite fort. "Dadurch hab ich den Anschluss zu Folger verloren. Trotzdem ist es okay - ich bin immer noch WM-Zweiter." Cheftechniker Jürgen Lingg ergänzt: "Sandro ist ein super Rennen gefahren. Für mich war es sein bestes Rennen nach Katar. Wir haben auch von der Abstimmung her eine ziemlich gute Entscheidung getroffen."

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