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Der Franzose Johann Zarco war auch im zweiten Training der Schnellste © Motorsport-Total.com

Im verregneten zweiten Freien Training in Silverstone fährt abermals Johann Zarco die schnellste Zeit - Jonas Folger reiht sich als Drittschnellster ein

Pünktlich zu Beginn des zweiten Freien Trainings der 125er-Klasse fing es an zu regnen. Die Piloten fuhren noch mit Slicks auf die Strecke, doch bereits in der zweiten Runde wurden Arme gehoben und eine rutschige Strecke signalisiert. Es begann immer stärker zu regnen. Die Fahrer kamen an die Box, zogen Regenreifen auf und bauten die Abstimmung auf nasse Bedingungen um. Als sich die ersten Fahrer wieder auf den Kurs wagten, war die Piste komplett unter Wasser gesetzt. Da die Wettervorhersage für Samstag und Sonntag ebenfalls gemischte Bedingungen vorhersagt, nutzten alle die letzten Minuten für ein ausgiebiges Training.

Am besten kam Johann Zarco mit den schwierigen Bedingungen zurecht. Die Strecke trocknete gegen Ende des Trainings wieder leicht auf, weshalb der Franzose die Bestzeit in 2:34.174 Minuten in seiner letzten Runde fuhr. Bereits am Vormittag war Zarco bei trockenen Bedingungen der Schnellste. Mit zwei Bestzeiten gab er die richtige Antwort auf die Vorkommnisse zuletzt in Barcelona, als ihm der Sieg aberkannt wurde.

Auf Platz zwei tauchte der Brite Danny Webb auf. Der Mahindra-Pilot machte im Regen die Defizite des Motorrades wett und hatte schließlich 2,7 Sekunden Rückstand auf Zarco. Die drittbeste Zeit fuhr Jonas Folger mit seiner Aprilia. Hinter dem Deutschen folgte ein Paket von mehreren spanischen Piloten. Sergio Gadea klassierte sich als Vierter vor seinen Landsleuten Luis Salom, Adrian Martin, Nicolas Terol und Maverick Vinales.

Francesco Mauriello und Efren Vazquez komplettierten die Top 10. Sandro Cortese war wie auch schon am Vormittag nicht in der Spitzengruppe zu finden. Neun Runden drehte der Deutsche im Regen und hatte in seinem schnellsten Umlauf neun Sekunden Rückstand auf Zarco. Somit reihte sich der Pilot vom Racing-Team-Germany an der 20. Stelle ein. Besser lief es für Marcel Schrötter, der zwar weit hinter seinem Mahindra-Teamkollegen lag, aber als 14. an den Top 10 anklopfte. Der Schweizer Giulian Pedone wurde 29.

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