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Rookie Maverick Vinales hat seine erste Pole-Position in der WM erobert © Motorsport-Total.com

Rookie Maverick Vinales hat im Qualifying in Silverstone Nicolas Terol geschlagen und sich die erste Pole-Position seiner Karriere gesichert - Sandro Cortese in Reihe zwei

Das Qualifying in Silverstone entwickelte sich zu einem Duell zwischen Nicolas Terol und Maverick Vinales. Ständig wechselte Platz eins zwischen den beiden Spaniern und es herrschten enge Abstände. Zwei Minuten vor dem Fallen der Zielflagge legte Vinales eine Runde in 2:14.684 Minuten vor. Terol attackierte am Limit, aber die Runde war nicht perfekt. Bereits in Le Mans musste sich der WM-Spitzenreiter dem WM-Neuling im Rennen geschlagen geben. Nun holte sich Vinales in seinem erst sechsten Qualifying die erste Pole-Position.

Zudem war der 16-Jährige noch nie zuvor auf der anspruchsvollen Strecke unterwegs. Um 36 Tausendstel verwies er Terol auf den zweiten Platz. Dahinter wurde die Lücke schon größer. Johann Zarco, der am Freitag jeweils die Bestzeit innehatte, holte sich den dritten Startplatz. In die zweite Startreihe schaffte es Sandro Cortese. Der Pilot vom Racing-Team-Germany klassierte sich hinter Efren Vazquez auf Rang fünf. Sein Rückstand auf Vinales betrug neun Zehntelsekunden.

"Ich bin sehr zufrieden. Wir haben uns seit gestern extrem gesteigert. Auch vom Freien Training zum Qualifying haben wir noch ein paar Dinge ausprobiert, die sehr gut funktioniert haben", sagt Cortese bei 'Sport1'. "Ich denke, ich habe einen sehr guten Rennrhythmus. Ich bin im Qualifying alleine gefahren. Das war etwas schade, denn mit Windschatten hätte ich noch etwas schneller fahren können."

"Vielleicht wäre die erste Reihe möglich gewesen. Die ersten beiden waren weit weg. Wir haben ein gutes Paket für das Rennen, falls es trocken bleibt. Ich denke, es wird morgen regnen. Ich bin gut vorbereitet. Am Freitag war ich übervorsichtig, aber wenn es drauf ankommt, bin ich bereit."

Ab Rang sechs lagen die Piloten mehr als eine Sekunde hinter der Spitze zurück. Mit Luis Salom und Hector Faubel waren zwei weitere Spanier in den Top 10 auf den Plätzen sechs und sieben zu finden. Jonas Folger wird das Rennen am Sonntag von der dritten Reihe starten. Als Achter hielt er drei weitere Spanier in Schach. Alberto Moncayo, Sergio Gadea und Adrian Martin folgten auf den Positionen neun bis elf.

Bester Lokalmatador wurde Danny Kent als Zwölfter. Sein britischer Landsmann Danny Webb zog mit der Mahindra Platz 15 an Land. Marcel Schrötter mit der zweiten indischen Maschine war etwas langsamer und wird von Rang 22 starten. Der Schweizer Giulian Pedone klassierte sich an der 24. Stelle.

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