vergrößernverkleinern
Marcel Schrötter und das Mahindra-Team nehmen in Assen WM-Punkte ins Visier © Mahindra

Marcel Schrötter und Danny Webb möchten in Assen an ihren jüngsten Aufwärtstrend anknüpfen und gute Punkte für das Mahindra-Team einfahren

Nach einem rennfreien Wochenende im dichtgedrängten Terminkalender der europäischen Grands Prix, steht für Mahindra in Assen der nächste Einsatz auf dem Programm. Das junge Team reist mit großen Hoffnungen in die Niederlande, nämlich die starken Leistungen beim Großbritannien-Event wiederholen zu können.

Das Team aus Indien, das übrigens das einzige in der 125er-Klasse ist, das einen eigenen Motor und ein eigenes Chassis baut, hatte in Silverstone das bislang beste Rennen in dieser Saison. Regen, starker Wind und empfindlich kalte Temperaturen stellten Mensch und Material während des Rennens vor eine besondere Prüfung.

Der Brite Danny Webb erzielte nach einer tadellosen Leistung mit Platz elf seine ersten WM-Punkte für Mahindra. Sein jüngerer Teamkollege, Marcel Schrötter, wurde eines besseren Resultates beraubt. Der Deutsche lag vier Runden vor Ablauf der Renndistanz über 17 Runden auf Platz neun, ehe er wegen Aquaplanings auf der Fahrbahn zu Sturz kam und das Rennen für ihn frühzeitig zu Ende war.

"Wir haben eine starke Leistung gezeigt. Jetzt müssen wir das auch bei trockenen Wetter umsetzen", sagt Teammanager Nicola Casadei. "Unser Ziel ist viel höher, aber man kann erkennen, dass wir uns mit jeden Rennen steigern."

Assen ist die siebte von 17 WM-Runden in der hart umkämpften 125er-Klasse, wo Mahindras Drehschieber-, Einzylinder-, Zweitaktmotor sozusagen als Phantombild auf eine Horde von 30 ausgereiften italienischen Motorrädern trifft.

"Ich mag die Rennstrecke - ich war Siebter im vergangenen Jahr und mir gefällt auch der Ort. Ich habe früher dort gelebt", meint Webb und merkt an: "In Silverstone haben wir eindeutig Fortschritte gemacht: Ich habe schon immer gesagt, dass sich die Dinge mit dem neuen Team gut entwickeln. Unsere Zusammenarbeit ist großartig, wir verbessern das Bike ständig und mir gefällt es, ein Teil dieses Projekts zu sein."

Auch Schrötter ist - trotz seiner "Nullnummer" in Großbritannien - nicht unzufrieden: "Das jüngste Rennen war gut für uns, weil wir offenbar die richtige Abstimmung gefunden haben, die es mir vereinfacht, das Bike am Limit zu bewegen. Ich hoffe, wir können dieses gute Setting auch in Assen anwenden. Ich war in Silverstone in den Top 10. Das möchte ich auch in Assen schaffen und sicherstellen, dass wir weitere WM-Punkte sammeln."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel