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Sergio Gadea fuhr bei rutschigen Bedingungen die schnellste Zeit © Blusens

Im zweiten Freien Training in Mugello fing es leicht zu regnen an - Sergio Gadea stellte eine unbedeutende Bestzeit vor Sandro Cortese auf

Die Motorrad-Szene hatte sich nach den verregneten Rennwochenenden zuletzt auf ein heißes und trockenes Mugello gefreut. In der Mittagspause am Freitag zogen aber schwarze Regenwolken am italienischen Himmel auf und es folgte ein leichter Regenschauer. Zu Beginn des zweiten Freien Trainings der 125er-Klasse war es leicht feucht, doch die Streckentemperatur betrug weitern warme 39 Grad. Die Zeiten waren aufgrund der rutschigen Bedingungen durchweg langsamer als am Vormittag.

14 Minuten vor dem Ende setzte dann der Regen stärker ein. Bis dahin hatte Sergio Gadea die Bestzeit in 2:02.457 Minuten aufgestellt. Zum Vergleich umrundete Nicolas Terol den 5.245 Kilometer langen Kurs am Vormittag in 1:58.673 Minuten. Hinter Gadea klassierte sich Sandro Cortese mit einem Rückstand von 0,519 Sekunden als Zweiter. Auf Platz drei kam Mahindra-Pilot Danny Webb. Der Brite hatte allerdings schon eine Sekunde Rückstand. Die Zeiten waren aufgrund der Wetterbedingungen bedeutungslos.

Adrian Martin war bester Aspar-Pilot und reihte sich an der vierten Position ein. Jakub Kornfeil aus Tschechien wurde Fünfter. Der Brite Dani Kent hatte auf Platz sechs bereits 1,6 Sekunden Rückstand auf Gadea. Luis Salom und Louis Rossi klassierten sich auf den Positionen sieben und acht. Marcel Schrötter nutzte die schwierigen Bedingungen und fuhr mit seiner Mahindra auf Rang neun. Bereits am Vormittag hatte sich der Deutsche bei perfekten Bedingungen mit Platz 13 gut in Szene gesetzt.

Die weiteren Favoriten fuhren keine Spitzenzeiten. Shootingstar Maverick Vinales fuhr die zwölftbeste Zeit. Zahlreiche Fans schwenkten im Publikum Fahnen für den Youngster aus Spanien. Sein Landsmann Nicolas Terol, der die WM überlegen anführt, drehte überhaupt nur drei Besichtigungsrunden und klassierte sich auf Rang 31. Jonas Folger fuhr ebenfalls nur drei Umläufe und beließ es bei Platz 24. Der Schweizer Giulian Pedone reihte sich eine Stelle vor dem Silverstone-Sieger ein.

In den letzten Minuten drehten noch einige Piloten ein paar Runden. Die Strecke war nicht richtig nass, aber auch nicht trocken. Die Zeiten lagen über zehn Sekunden über den davor gefahrenen Runden.

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