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Sandro Cortese möchte vor heimischem Publikum auf das Treppchen fahren © Motorsport-Total.com

Der deutsche 125er-Fahrer Sandro Cortese hofft auf ein gutes Wochenende beim Deutschland-Event und setzt sich einen Podestplatz zum Ziel

Für Sandro Cortese lief es beim italienischen Gastspiel der 125er-WM nicht gerade nach Wunsch, doch in Deutschland soll alles anders werden: "Jeder Rennfahrer erwischt mal so ein schwarzes Wochenende. Der Sachsenring ist natürlich ein ganz wichtiger Termin für mich. Ich weiß, dass es dort gut für mich wird", wird der Lokalmatador wenige Tage vor dem Rennevent von 'sport.de' zitiert.

In Mugello war Cortese nicht über einen Platz im Mittelfeld hinausgekommen, doch den Sachsenring hat der junge Deutsche nach einem 125er-Sieg in der IDM in allerbester Erinnerung. "Ich habe bereits meine Grundabstimmung gefunden", meint Cortese. "Eigentlich muss ich nur noch ein gutes Rennen abliefern." Der 21-Jährige rechnet bis dahin aber mit reichlich Gegenwind durch die Konkurrenz.

Zumindest in den ersten Trainingsminuten möchte Cortese seinen Vorteil aber ausnutzen: "Am ersten Tag habe ich weniger Zeitdruck." Vielleicht gelinge es ihm dabei, sich "den entscheidenden Vorteil" zu sichern. Und damit soll es unbedingt unter die Top 3 der 125er-Kategorie gehen, wie Cortese vorab klarstellt: "Ich will wieder aufs Podest. Dass ich dahin gehöre, bewies ich schon zu Saisonbeginn.

Ein Blick auf die Gesamtwertung verrät allerdings: Mindestens fünf weitere Fahrer dürfen sich am Sachsenring ebenfalls gute Chancen auf eine Topplatzierung ausrechnen, allen voran WM-Leader Nicolas Terol aus Spanien. Davon lässt sich Cortese aber nicht ins Bockshorn jagen: "Terol ist schlagbar. Das haben wir in Frankreich, Großbritannien und in den Niederlanden gesehen."

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