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Der Spanier Nicolas Terol war um 0,007 Sekunden schneller als Hector Faubel © Aspar

Auch im zweiten Freien Training sind die Spanier die schnellsten Zeiten auf dem Sachsenring gefahren - Sandro Cortese steigert sich im letzten Moment auf Platz fünf

Im zweiten Freien Training der 125er-Klasse herrschten auf dem Sachsenring bessere Bedingungen als noch am Vormittag. Die Sonne blinzelte durch die Wolken und es herrschte viel Fahrbetrieb. In den letzten Minuten gingen alle Piloten noch einmal auf Zeitenjagd. Die spanischen Festspiele fanden auch am Nachmittag seine Fortsetzung. An der Spitze duellierten sich die beiden Aspar-Piloten Hector Faubel und Nicolas Terol um die Bestzeit. Letzterer fuhr schließlich in 1:28.483 Minuten die schnellste Runde. Faubel war nur um die Kleinigkeit von sieben Tausendstelsekunden langsamer.

Auch auf den Plätzen drei und vier waren zwei Spanier zu finden. Shootingstar Maverick Vinales setzte sich mit der drittschnellsten Zeit wieder gut in Szene. Routinier Sergio Gadea reihte sich als Vierter ein. Sandro Cortese hatte ein schwieriges zweites Training. Lange war der Lokalmatador nur im Mittelfeld zu finden und steigerte sich erst in seiner letzten Runde auf den fünften Platz. Auf Terol fehlten knapp sechs Zehntelsekunden.

Ein starkes Training fuhr Marcel Schrötter, der die meiste Zeit über in den Top 10 lag. In den letzten Minuten folgte er seinem Landsmann Cortese und brannte starke Zeiten in den sächsischen Asphalt. Auf der kurvigen Strecke konnte er die Geschwindigkeitsnachteile seiner Mahindra kompensieren und reihte sich an der sechsten Stelle ein. Hinter Luis Salom war auch ein weiterer Deutscher auf heimischem Boden in den Top 10. Jonas Folger war frisch von seinem Finnland-Urlaub nach Sachsen gereist und beendete den ersten Trainingstag als Achter.

Danny Webb auf der zweiten Mahindra und Efren Vazquez belegten die Positionen neun und zehn. Einige Wildcard-Piloten aus der Deutschen Meisterschaft sind an diesem Wochenende am Start. Schnellster war Toni Finsterbusch mit der Freudenberg-KTM auf Platz 15. Sein Teamkollege Luca Grünwald stürzte dagegen auf Rang 25 ab. Direkt dahinter reihte sich der Schweizer Giulian Pedone ein, der einmal kurz durch das Kiesbett pflügte.

Felix Förstenhäusler und Marvin Fritz hatten zu kämpfen und landeten im hinteren Teil des Feldes. Mit drei Sekunden Rückstand wurden es die Plätze 33 und 34. Besser lief es für Jack Miller, der aktuell die IDM-Wertung anführt. Am Vormittag hatte der Australier noch technische Probleme an seiner Aprilia. Am Nachmittag steigerte sich der Nachwuchspilot auf Rang 20.

Pech hatte Adrian Martin. Der Spanier konnte nicht an die Leistung seiner Aspar-Teamkollegen anschließen und stürzte in Kurve eins. Er hielt sich sofort die Hand und wurde in die Clinica Mobile gebracht.

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