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Sandro Cortese hat die Pole-Position bei seinem Heimrennen fest im Blick © Motorsport-Total.com

Sandro Cortese steigert sich im Verlauf des ersten Trainingstages auf dem Sachsenring und glaubt an seine Chance auf die Pole-Position

Er war am Freitag in beiden Trainingssitzungen der 125er-Klasse jeweils der schnellste deutsche Pilot - dennoch konnte Sandro Cortese mit den Plätzen acht und fünf zum Auftakt des Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring nicht ganz zufrieden sein. Am Vormittag waren dem Aprilia-Piloten selbst die recht frischen 14 Grad Celsius Lufttemperatur im windigen Erzgebirge zu warm.

"Am Anfang hat die Temperatur nicht gestimmt. Wir sind zunächst noch mit dem Setup gefahren, mit dem wir die IDM bestritten haben. Da hatten wir das Motorrad für kalte Bedingungen abgestimmt, weswegen es hier am Anfang nicht ganz gepasst hat und ich mich sehr schwer getan habe, an die Zeiten heranzukommen", sagte Corteste gegenüber 'Sport1'.

"Durch eine kleine Veränderung haben wir einen Schritt in die komplett andere Richtung unternommen, um viel mehr Grip auf das Hinterrad zu bekommen. Dadurch haben wir uns dann relativ zügig gesteigert", fuhr 21-Jährige fort. "Mit Platz fünf bin ich wirklich zufrieden. Es gibt zwar noch ein paar Dinge, die wir in den Griff bekommen müssen, aber ich denke, dass wir morgen etwas weiter vorne dabei sein werden, wenn wir so weiterarbeiten."

Dass Cortese im ersten Training zudem von einem Kupplungsdefekt behindert wurde, kam noch erschwerend hinzu. Mehr als Schadensbegrenzung sei deshalb zunächst nicht möglich gewesen. Den Kampf um die Pole-Position gibt er trotz des verhaltenen Auftakts "auf keinen Fall" auf. "Ich habe noch sehr viel Spielraum nach oben. In der IDM war ich eine halbe Sekunde schneller als die heutige Bestzeit. Es ist also noch alles offen."

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