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Maverick Vinales steht zum dritten Mal in seiner Karriere auf der Pole-Position © Motorsport-Total.com

Maverick Vinales hat auf dem Sachsenring seine dritte Pole-Position erobert - Jonas Folger bester Deutscher auf Platz neun, Sandro Cortese enttäuschender 15.

Die Lokalmatadoren spielten im Kampf um die Pole-Position auf dem Sachsenring keine Rolle. Jonas Folger schaffte es in die Top 10, während Sandro Cortese enttäuschte. Stattdessen machten sich die Spanier die besten Startplätze untereinander aus. Maverick Vinales zeigte sein Talent, fuhr mehrere schnelle Runden und setzte sich an die Spitze. Hector Faubel kam bei seinem Angriff von der Strecke ab und fing seine Aprilia gerade noch ab. Auch WM-Spitzenreiter Nicolas Terol kam nicht an Vinales heran. Der Youngster eroberte mit einer Zeit von 1:27.477 Minuten seine dritte Pole in seiner noch kurzen WM-Karriere.

Abgesehen von dem Missgeschick präsentierte sich Faubel in guter Form und blieb 0,331 Sekunden hinter Vinales zurück. Luis Salom komplettierte die spanische erste Startreihe. WM-Spitzenreiter Terol war in allen Trainings der Schnellste, aber im Qualifying kam der Aspar-Pilot nur in Reihe zwei auf Platz vier. Sergio Gadea komplettierte das spanische Quintett. Der Franzose Johann Zarco zog Rang sechs an Land.

Auch für die dritte Reihe qualifizierten sich zwei Iberer. Efren Vazquez und Alberto Moncayo waren knapp schneller als Jonas Folger, der als Neunter bester Deutscher war. Der Sieger von Silverstone griff bereits kurz vor den Spitzenpiloten an und fuhr am Ende mehrere Runden am Stück. Auf Vinales fehlten dem 17-Jährigen neun Zehntel. Alle weiteren Piloten lagen bereits mehr als eine Sekunde hinter der Spitze.

Marcel Schrötter verpasste den Sprung in die Top 10 nur knapp. Der Mahindra-Pilot wird das Rennen von Startplatz 13 starten. Dafür erlebte Sandro Cortese eine Qualifikation zum Vergessen. Der Deutsche fuhr nie konkurrenzfähige Rundenzeiten. Am Ende ging er noch einmal mit frischen Reifen auf die Strecke. Der entscheidende Fortschritt gelang aber nicht. In Kurve eins endete das Training im Kiesbett. Somit reichte es für den 21-Jährigen nur für den enttäuschenden 15. Startplatz.

Die übrigen Piloten aus Deutschland waren im hinteren Teil des Feldes zu finden. Luca Grünwald kam mit seiner Freudenberg-KTM auf Rang 25. Gegen Halbzeit stürzte der Youngster, konnte aber anschließend weiterfahren und seine Zeit noch verbessern. Sein Teamkollege Toni Finsterbusch wurde 28, knapp vor dem Schweizer Giulian Pedone. Felix Forstenhäusler wurde 35. und Vorletzter, Marvin Fritz bildete das Schlusslicht.

Aspar-Pilot Adrian Martin nahm nach seinem Sturz am Vortag und trotz Fingerverletzung ganz normal teil und klassierte sich an der zwölften Position.

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