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Jonas Folger war am Samstag der schnellste Deutsche auf dem Sachsenring © FGlaenzel

Jonas Folger qualifiziert sich bei seinem Heimrennen auf dem Sachsenring für die dritte Startreihe - "Ich bin nicht enttäuscht"

Für Jonas Folger endete die Qualifikation zu seinem Heim-Grand-Prix mit einer Enttäuschung. Ein falscher Schritt bei der Abstimmungsarbeit hatte zur Folge, dass sich der Aprilia-Pilot in der Schlussphase des Trainings nicht mehr verbessern konnte. Am Ende stand für Folger lediglich der neunte Startplatz zu Buche (1:28.390 Minuten), womit er der bestplatzierte deutsche Starter in der 125er-Klasse war.

"Die Platzierung entspricht nicht ganz meinen Erwartungen, ich bin aber auch nicht enttäuscht darüber", sagt Folger. "Meiner Meinung nach ist noch nichts verloren, wenn wir von Startplatz neun aus ins Rennen gehen werden. Ich bin sehr schnell auf meine Rundenzeit gekommen, als ich mit Hector Faubel einen schnellen Vordermann hatte. Danach haben wir beim Boxenstopp das Setting um eine Stufe härter abgestimmt."

"Diese Änderung war nicht unbedingt ein Glückstreffer", gibt der Ajo-Pilot zu. "In den ersten zwei Sektoren konnte ich mich damit verbessern, aber für die schnellen Streckenabschnitte war es überhaupt nicht geeignet. Nichtsdestotrotz habe ich versucht, alleine meine Zeit zu verbessern, was aber nicht möglich war, weil ich immer wieder in dichten Verkehr geraten bin. So bin ich eben auf meiner Rundenzeit sitzen geblieben."

"Für das Rennen bin ich trotzdem zuversichtlich, weil uns mit dem Setup weitere Fortschritte gelungen sind", meint Folger. "Am Vormittag bin ich viel gerutscht, was wir bis zum Qualifying beheben konnten, indem wir die Gabel geringfügig nach hinten versetzt haben. Ich kann jetzt die Linie viel besser halten. Im dritten und vierten Sektor müssen wir uns aber noch ordentlich verbessern."

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