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Nicolas Terol ist in Brünn unter allen Bedingungen eine Klasse für sich © Aspar

Nicolas Terol fährt in der Qualifikation zum Grand Prix von Tschechien überlegen Bestzeit - Sandro Cortese in Startreihe eins

In der Qualifikation zum 125er-Grand-Prix von Tschechien hätte es am Samstagnachmittag wahrscheinlich auch schneien können, Nicolas Terol wäre wohl trotzdem mit spielerischer Leichtigkeit auf die Pole-Position gefahren. Doch der Brno Circuit war am Nachmittag weder schneebedeckt noch - wie am Vormittag - pitschnass. Der Asphalt war trocken - und der WM-Führende wie schon am Freitag und am Samstagmorgen Bestzeit (2:08.118 Minuten).

In der Achtelliterklasse scheint derzeit die Frage, wer sich hinter Terol einreihen kann, viel spannender zu sein. Im Qualifying war es Johann Zarco, der nahezu vier Zehntelsekunden langsamer als der Aspar-Pilot an der Spitze war. Auf Platz drei folgte Sandro Cortese (2:08.638), der damit den Sieger vom Sachsenring, Hector Faubel, in die zweite Startreihe verdrängte.

Während Terol und Cortese somit nachwiesen, dass sie in Brünn sowohl unter nassen als auch trockenen Bedingungen schnell sind, konnten einige Überraschungen des dritten Freien Trainings in der Qualifikation nicht mehr mithalten. Marcel Schrötter, am Morgen noch Neunter, qualifizierte sich nur für den 23. Startplatz (2:11.255). Luca Grünwald belegte nach einem Highsider kurz vor Ende des Trainings den 26. Rang (2:11.890).

Noch schlechter lief es für Taylor Mackenzie und Harry Stafford. Am Vormittag tummelten sich die beiden jungen Briten noch in den Top 15. Als es in der Qualifikation unter trockenen Bedingungen zur Sache ging, fuhren sie der Konkurrenz hinterher. Mackenzie wurde 30., Stafford landete auf Platz 31.

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