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Der zweifache Indy-Sieger Nico Terol war auch diesmal der schnellste Fahrer © Aspar

Nicolas Terol hat im zweiten Freien Training in Indianapolis der Konkurrenz sieben Zehntelsekunden aufgebrummt - Technische Probleme bei Sandro Cortese

Die 125er-Klasse war wie gewohnt die erste Klasse am Freitag unterwegs. Die Zeiten waren aufgrund des neuen Asphalts in Indianapolis weit von den Werten des Vorjahres entfernt. Das änderte sich am Nachmittag im zweiten Freien Training. Dazwischen hatten die MotoGP und die Moto2 trainiert und Gummi auf die Bahn gelegt.

Lautete die Bestzeit von Efren Vazquez am Vormittag 1:51.445 Minuten, so schraubte Nicolas Terol die Bestmarke am Nachmittag auf 1:49.381 Minuten. Nachdem der Spanier im ersten Training knapp Platz eins verpasst hatte, regierte der WM-Führende wieder in der zweiten Einheit.

Der Franzose Johann Zarco, der in der WM der schärfste Verfolger von Terol ist, klassierte sich an der zweiten Stelle. Sein Rückstand war mit 0,774 Sekunden bereits groß. Hinter Zarco folgten die drei Spanier Alberto Moncayo, Sergio Gadea und Vazquez auf den Plätzen drei bis fünf. Nicht ganz problemlos lief das Training für Sandro Cortese.

Der Sieger von Brünn hatte technische Schwierigkeiten an seiner Aprilia und konnte am Ende keine schnelle Zeit setzen, nachdem er zwischenzeitlich das Klassement angeführt hatte. Schlussendlich fehlten dem Deutschen, der Sechster wurde, 1,391 Sekunden auf die Spitze. Hinter Hector Faubel schien Jonas Folger auf dem achten Platz der Zeitenliste auf. Der 18-Jährige ist zwar wieder körperlich fit, doch er musste mit der RSW-Version der Aprilia fahren.

Rookie Maverick Vinales und Dany Kennt vervollständigten die Top 10. Schnellster Mahindra-Pilot war Danny Webb als Elfter. Sein Teamkollege Marcel Schrötter hatte 3,5 Sekunden Rückstand und reihte sich an der 16. Position ein. Der Schweizer Giulian Pedone war erneut am Ende des Feldes zu finden und bildete das Schlusslicht. Einzig nenneswerter Zwischenfall war der Sturz von Sturla Fagerhaug. Terol fuhr nach Ablauf der Zeit durch die Wiese, doch es passierte ihm dabei nichts.

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