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Trotz Ausrutscher hat sich Sandro Cortese die erste Bestzeit gesichert © Motorsport-Total.com

Bei feuchten Bedingungen rutschen zahlreiche Fahrer im ersten Freien Training der Achtelliterklasse aus - Sandro Cortese markiert erste Bestzeit in Valencia

Nachdem es am Vortag stark geregnet hatte, war die Strecke des Circuit Ricardo Tormo beim ersten Freien Training der 125er-Klasse noch leicht nass. Gischt spritzte von den Reifen hoch, doch es fiel kein weiterer Regen. Die Fahrer drehten behutsam ihre Runden. Die schnellsten Zeiten wurden gegen Ende der 40 Minuten gefahren, weil die Piste kontinuierlich auftrocknete. Dennoch passierten zahlreiche Stürze, die glimpflich ausgingen. In bestechender Form präsentierte sich Sandro Cortese. Der zweifache Grand-Prix-Sieger fuhr konstant schnelle Zeiten, steigerte dich kontinuierlich und markierte in 1:56.928 Minuten die Bestzeit.

In seiner letzten Runde rutschte der Racing-Team-Germany-Pilot allerdings aus. Es war dabei aber nichts passiert und er fuhr zurück an die Box. Mit dem Ausrutscher war Cortese bei weitem nicht alleine. Auch Marcel Schrötter fuhr mit seiner Mahindra Spitzenzeiten, nur um wenige Minuten vor Trainingsende ebenfalls zu stürzen. Seine bis dahin beste Zeit reichte noch für den fünften Rang in der Zeitenliste.

Von den Titelaspiranten startete Johann Zarco besser in das entscheidende Wochenende. Der Franzose hatte einen Rückstand von zwei Tausendstelsekunden auf Cortese und reihte sich an der zweiten Stelle ein. Nicolas Terol, der 20 WM-Punkte Vorsprung hat, ließ es ruhiger angehen und wurde mit 2,6 Sekunden Rückstand Zehnter. Die drittschnellste Zeit fuhr Adrian Martin, bevor der Spanier vor heimischer Kulisse ebenfalls zu Boden ging. Efren Vazquez kam auf Position vier.

Jonas Folger absolvierte ein problemloses Training und reihte sich hinter seinem Landsmann Schrötter als Sechster sein. Sein Ajo-Teamkollege Danny Kent kam auf Platz sieben. Maverick Vinales und Danny Webb wurden Achter und Neunter. Alberto Moncayo verlor eingangs der Start-Ziel-Gerade seinen linken Knieschoner, der mitten auf der Strecke liegen blieb, aber für keine Probleme sorgte.

Bei den rutschigen Verhältnissen rutschen neben Cortese und Schrötter zahlreiche Fahrer aus. Darunter waren Emil Petersen, Manuel Tatasciore, Juan-Francisco Guevar, Jack Miller, Taylor Mackenzie, Luigi Morciano, Jakub Kornfeil, Jasper Iwema und Giulian Pedone. Letzterer war bis zu seinem Sturz gut unterwegs und kratzte an den Top 10. Schlussendlich reihte sich der Schweizer als 20. ein.

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