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Sandro Cortese konnten die rutschigen Bedingungen nichts anhaben © racepix

Sandro Cortese fährt bei nassen Bedingungen auch im zweiten Freien Training für den Grand Prix von Valencia die Bestzeit - Zahlreiche Ausrutscher im Regen

Pünktlich zu Beginn des zweiten Freien Trainings der Achtelliterklasse öffnete der Himmel über Valencia wieder seine Schleusen. Im Verlaufe der 40 Trainingsminuten regnete es immer stärker und führte wie am Vormittag zu einige Stürzen. In starker Form präsentierte sich wieder Sandro Cortese, der die schnellsten Runden drehte und sich mit einer Bestzeit in 1:59.126 Minuten an die Spitze setzte. Damit war der Deutsche um 0,911 Sekunden schneller als Harry Stafford. Dennoch war Cortese um zwei Sekunden langsamer als seine Bestzeit vom Vormittag.

Auf Platz drei reihte sich am Nachmittag Johann Zarco ein. Der Franzose hat noch eine kleine Titelchance an diesem Wochenende und präsentierte sich am Freitag stärker als sein Konkurrent Nicolas Terol. Der Spanier hat ein Polster von 20 WM-Punkten, war am Freitag aber nie ganz im Spitzenfeld zu finden. Im zweiten Training landete der Aspar-Pilot an der zwölften Position. Terol fehlten bereits zwei Sekunden auf Cortese an der Spitze.

Der Racing-Team-Germany-Pilot setzte sich in der Zeitenliste deutlich ab, denn ab Platz vier betrug der Rückstand mehr als eine Sekunde. Diesen Rang belegte Alberto Moncayo Nachdem der Spanier am Vormittag einen Knieschoner verloren hatte, fuhr er am Nachmittag mit einem aufgerissenen Regenschutz und beendete das Training durch einen Sturz.

Wie am Vormittag wurden zahlreichen Fahrern die nassen und rutschigen Verhältnisse zum Verhängnis. Es rutschten unter anderem Alessandro Tonucci, Danny Webb, Manuel Tatasciore, Sturla Fagerhaug, Emil Peterson, Hector Faubel und Alexis Masbou aus. Davon verschont blieben die weiteren Deutschen im Feld.

Marcel Schrötter und Jonas Folger fuhren jeweils 13 Runden und landeten abgeschlagen im hinteren Teil des Feldes. Folger wurde knapp vor seinem Landsmann 25. Auf Cortese an der Spitze fehlten mehr als vier Sekunden. Wildcard-Pilot Kevin Hanus landete auf Position 29. Etwas besser lief es für den Schweizer Giulian Pedone auf Platz 23.

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