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Sandro Cortese hat den ersten Trainingstag in Valencia dominiert © Motorsport-Total.com

Trotz eines kleinen Ausrutschers hat Sandro Cortese die ersten beiden Trainings in Valencia dominiert - Der Deutsche fühlt sich wohl und ist bester Dinge

Zweimal Bestzeit für Sandro Cortese bei schwierigen Bedingungen in den Freien Trainings zum Großen Preis von Valencia, dem letzten Grand Prix des Jahres und das letzte 125er-Rennen der WM-Geschichte. Der 21-Jährige fuhr seiner Konkurrenz bereits in der morgendlichen Trainingssession auf feuchter Strecke mit einer Zeit von 1:56.928 Minuten davon. Bis eine Minute vor Schluss führte er mit fast einer halben Sekunde Vorsprung vor Adrian Martin und Efren Vazquez.

Erst in der letzten Runde drängte sich Johann Zarco auf den zweiten Platz und kam Sandro mit zwei Tausendstel gefährlich nahe. Beim Versuch seine Zeit noch mal zu verbessern, stürzte Cortese mit einem Highsider, konnte aber wieder auf seine Aprilia steigen und zurück in die Box fahren. An seinem ersten Platz konnte keiner mehr rütteln.

Im zweiten Freien Training ließ sich der Deutsche von dem Sturz nicht aus der Ruhe bringen und auch nicht davon, dass es deutlich mehr regnete. Schon in der zweiten Runde setzte sich der 21-Jährige an die Spitze des Feldes vor Harry Stafford und Zarco. Drei Runden später baute er seinen Vorsprung bis auf knapp eine Sekunde aus und blieb damit bis zum Schluss ungeschlagen.

"Ich bin zwar wenig im zweiten Training gefahren, aber ich habe relativ schnell ein Gefühl fürs Motorrad und die Strecke bekommen. Momentan läuft alles soweit gut, außer der kleine Ausrutscher heute Morgen. Aber der hat mich nicht zu sehr aus dem Konzept gebracht", sagt Cortese. "Auf heute können wir aufbauen und ich hoffe, dass wir morgen wieder so gut sein können."

Cheftechniker Jürgen Lingg ist hoch erfreut: "Ich bin ziemlich positiv überrascht, denn dass Sandro bei den Bedingungen heute so schnell ist, hatte ich nicht erwartet. Aber er fühlt sich total wohl und der Sturz heute Morgen hat ihn nicht aus der Ruhe gebracht. Deshalb bin ich auch super zufrieden."

Auch der Teamchef ist begeistert vom starken Auftakt: "Dass Sandro bei den schwierigen Bedingungen so gut war, ist natürlich sensationell", sagt Dirk Heidolf. "Der Abstand zu seinen direkten Konkurrenten in der Tabelle, das sind Welten. So eine gigantische Steigerung zum Jahresende ist schon beeindruckend. Er hat einen tollen Job gemacht und die Jungs auch, das Motorrad geht wirklich richtig gut. Für den ersten Trainingstag ist das natürlich mehr als zufriedenstellend."

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