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Mahindra-Pilot Danny Webb hat seine erste Pole-Position in der WM erobert © Mahindra Racing

Danny Webb erobert in Valencia die letzte Pole-Position der 125er-Ära und gleichzeitig die erste für Mahindra - WM-Favorit Nicolas Terol in der dritten Startreihe

Kurz vor Beginn des Qualifyings der Achtelliterklasse in Valencia, fing es leicht zu regnen an. Der Circuit Ricardo Tormo war feucht und teilweise nass, aber nicht überflutet. Im Verlaufe des Trainings trocknete der Kurs langsam auf, weshalb die Entscheidung um die letzte Pole-Position der Zweitakt-Ära in den letzten Momenten fiel. Alle 36 Fahrer waren in der Schlussphase auf der Strecke. Auf der abtrocknenden Piste pokerte Danny Webb genau richtig. Mit Slicks katapultierte sich der Brite auf die Pole-Position und eroberte zum ersten Mal den besten Startplatz für Mahindra.

Webb setzte sich deutlich vom Rest des Feldes ab und schraubte den Bestwert auf 1:45.898 Minuten. Auch Louis Rossi setzte auf die profillosen Reifen und eroberte mit 0,427 Sekunden Rückstand den zweiten Startplatz. Johann Zarco komplettierte die erste Startreihe als Dritter. Obwohl der Franzose bereits über zwei Sekunden langsamer als Webb war, legte er sich eine gute Ausgangsposition für seine kleine WM-Chance. Zarco hat 20 Punkte Rückstand auf Nicolas Terol. Der Spanier schaffte nur Startplatz neun in der dritten Reihe.

Bester Spanier vor heimischer Kulisse war Luis Salom als Vierter. Neben ihm werden Alexis Masbou und Hectorr Faubel aus der zweiten Reihe ins Rennen gehen. Sandro Cortese konnte seine starke Vorstellung vom Freitag, als bei ähnlichen Bedingungen gefahren wurde, nicht in ein Topresultat ummünzen. Dem zweifachen Saisonsieger fehlten 2,8 Sekunden auf die Spitze. Damit schaffte er es auf Platz sieben in die dritte Reihe. Zwischen Cortese und Terol klassierte sich Maverick Vinales als Achter.

Jonas Folger spielte ebenfalls keine Rolle um die vorderen Startplätze. Der Youngster möchte seine durchwachsene Saison mit einem guten Ergebnis beenden. Ins Rennen wird der 18-Jährige von Startplatz zehn gehen. Eine starke Vorstellung zeigte IDM-Meister Jack Miller mit seiner Caretta-KTM. Der Australier hielt in der Anfangsphase die provisorische Pole-Position und qualifizierte sich schließlich auf Rang zwölf.

Für Marcel Schrötter lief es nicht so gut wie für seinen Mahindra-Teamkollegen. Mit fast sechs Sekunden Rückstand wartet auf den Deutschen am Sonntag von Startplatz 23 viel Arbeit. Wildcard-Pilot Kevin Hanus landete am Ende des Feldes auf Rang 33. Der Schweizer Giulian Pedone war um drei Positionen besser.

Obwohl neun Fahrer außerhalb der 107-Prozentmarke lagen, sind alle bis auf Emil Petersen für das Rennen zugelassen.

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