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Casey Stoner möchte in Jerez endlich einmal auf das Podest kommen © Ducati

Casey Stoner will seine bislang magere Jerez-Bilanz am Wochenende deutlich aufpolieren: "Wir waren schon beim Test sehr gut"

Auch wenn Casey Stoner bislang in Jerez nie Bäume ausreissen konnte, geht der Australier in diesem Jahr doch als Favorit in den Grand Prix von Spanien. Zu deutlich war seine Dominanz beim Test und dem "BMW M Award" vor Saisonbeginn an gleicher Stelle. "Wir können wirklich viel optmistischer sein als in den Vorjahren", gab der Ducati-Star am Donnerstag zu. "Im vergangenen Jahr war mein Setup ein Desaster."

Doch bei den Jerez-Tests zeigte sich mehr als deutlich, dass Ducati die GP9 schon vor Saisonstart perfekt auf die Strecke eingestellt hatte. Daher der Optimismus. "Natürlich können die Streckenbedingungen nun anders sein, aber wir haben eine gute Basis. Auf dieser Grundlage können wir jetzt nach weiteren Verbesserungen suchen. Ich glaube, ich darf ganz klar auf das Podest schielen - mindestens. Und das wäre ein besseres Ergebnis als jemals zuvor hier."

Im Rückblick auf seine Performance in Motegi erklärte der Australier: "Ich hatte schon auf dem Weg in die Startaufstellung üble Vibrationen, die von den Bremsen kamen. Als ich beim Startplatz anhielt, merkte ich, dass sich wohl ein Bremsklotz verschoben hatte. Die Bremsleistung war in der ersten Phase des Rennens überhaupt nicht berechenbar und ich verlor mehrfach das Vorderrad. Alle zogen an mir vorbei. Ich wäre gern näher an der Spitze gewesen. Aber Platz vier zu holen, war unter solchen Umständen wirklich gut."

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