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Julian Simon musste sich seinem Teamkollegen geschlagen geben © Aprilia

Zum Auftakt des Heim-Grand-Prix in Jerez haben sich die Aspar-Piloten Bradley Smith und Julian Simon im Training keine Blöße gegeben - Sandro Cortese stark

Die Sonne scheint, die Tribünen sind voll, auf der Strecke viel los: Jetzt kann die neue Grand-Prix-Saison so richtig losgehen. Die spanischen Zuschauer hatten am ersten Freien Training der 125er-Piloten gleich viel Freude. Die Aspar-Piloten dominierten das Geschehen und bestätigten damit die guten Eindrücke vom Test vor Saisonbeginn an gleicher Stelle.

Diesmal setzte sich Bradley Smith in 1:47.385 Minuten gegen seinen Teamkollegen Julian Simon (2./1:47.689 Minuten) durch. Die Aspar-Mannschaft scheint gleich zu Beginn des Wochenendes perfekt vorbereitet zu sein. Auch der Sieger der ersten beiden Saisonläufe, Andrea Iannone machte einen starken Eindruck. Der Italiener fuhr in 1:48.051 Minuten auf Rang drei, flog aber in seiner allerletzten Runde in den Kies.

Als bester deutscher Pilot zeigte sich am Freitag Sandro Cortese. Der Ajo-Pilot markierte in 1:48.616 Minutzen die viertbeste Zeit, hatte aber immerhin schon über 1,2 Sekunden Rückstand auf die Topzeit des Tages. Stefan Bradl zeigte sich zu Beginn der Session weit vorne, konnte aber zum Schluss kaum nachlegen. Am Ende wurde der Kiefer-Aprilia-Hoffnungsträger in 1:49.229 Minuten auf Rang neun geführt. Jonas Folger (18./1:50.360) ist noch auf der Suche nach dem besten Setup.

Auch für andere Piloten verlief der Auftakt nicht wie gewünscht. Das Haojue-Team kam nach dem überraschenden Rückzug in Motegi nun mit neuen Bauteilen nach Spanien. Doch sofort erfuhr man einen weiteren Rückschlag. Michael Ranseder (32./1:57.811) kam gerade einmal zwei Runden weit. Der Österreicher veror in einer schnellen Linkskurve das Heck und landete unsanft im Kies. Dabei schlug sich Ranseder den rechten Knöchel an.

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