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Alvaro Bautista belohnte die Fans beim Heimspiel mit einer Bestzeit © Aprilia

250er-Pilot Alvaro Bautista beschert den vielen Fans beim Grand Prix in Jerez die erste spanische Bestzeit - Hiroshi Aoyama auf Platz zwei, Tom Lüthi Dritter

Die unzähligen spanischen Fans, die sich schon am Freitag einen Platz auf den Tribünen von Jerez gesichert hatten, bekamen zum Abschluss der Action des ersten Tages endlich noch einmal Grund zum Jubeln. Lokalmatador Alvaro Bautista holte für Aspar die nächste Tagesbestzeit, nachdem Bradley Smith das Team schon beim 125er-Training an die Spitze geführt hatte.

Bautista setzte sich am Ende in 1:43.429 Minuten knapp gegen Hiroshi Aoyama durch. Der Honda-Pilot (2./1:43.538 Minuten) war auf seiner letzten Runde auf Bestzeitkurs, wurde jedoch vom trödelnden Jules Cluzel (15./1:45.194) auf den letzten Metern eingebremst. Der Japaner quittierte die Aktion mit einem kurzen Kopfschütteln und hakte die Situation ab.

Auf Platz drei überraschte Thomas Lüthi mit einer starken Performance. Der Schweizer (3./1:43.949) konnte gleich mehrere Runden auf hohem Niveau drehen und scheint bereits am Freitag ein gutes Setup gefunden zu haben. Auch Mattia Pasini (4./1:44.062), Gabor Talmacsi (5./1:44.278) und der Tscheche Karel Abraham (6./1:44.368) präsentierten sich in guter Form.

Weltmeister Marco Simoncelli kam nur langsam in Fahrt. Der Italiener hatte in seinem ersten run offenbar noch viele Kleinigkeiten am Setup der Gilera auszusetzen. Nach einigen Einstellarbeiten an der Box konnte der amtierende Champion in 1:44.398 Minuten wenigstens auf Rang acht fahren. Simoncelli war in prominenter Gesellschaft: Einen Rang davor platzierte sich 125er-Weltmeister Mike di Meglio (7./1:44.385), einen Platz dahinter Hector Barbera (9./1:44.466).

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