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Julian Simon brachte die Zuschauer beim Heimspiel zum Jubeln © Aprilia

Im zweiten Freien Training der 125er-Klasse setzt sich Aspar-Speerspitze Julian Simon durch - Sandro Cortese und Stefan Bradl auf Plätzen vier und fünf

Die Aspar-Piloten feiern beim Heimspiel in Jerez bislang eine große Party. Bereits im ersten Freien Training setzten sich die beiden Fahrer des spanischen Teams durch, auch in der zweiten Session waren sie nicht zu schlagen. Allerdings tauschten sie die Plätze: Julian Simon setzte sich in 1:47.203 Minuten am Samstagmorgen deutlichen gegen Bradly Smith (2./1:47.524 Minuten) durch.

Hinter dem Aspar-Duo zeigte Andrea Iannone einmal mehr, dass seine beiden Siege in den Auftaktrennen kein Zufall waren. Der Italiener hielt in 1:47.620 Minuten zumindest mit Smith sehr gut Schritt und konnte sich somit gegen ein stark auftrumpfendes deutsches Duo durchsetzen. Sandro Cortese (4./1:47.776) und Stefan Bradl (5./1:47.995) zeigten, dass man durchaus auf Podestplätze hoffen darf.

Ganz so gut lief es für Youngster Jonas Folger bislang in Jerez nicht. Am Freitag holte der 15-Jährige einen soliden Mittelfeldplatz mit Anschluss an die Spitze, doch am Samstagvormittag landete er eher in den grauen Regionen. Folger scheint das Setup der Aprilia noch nicht ganz im Griff zu haben, entsprechend wurde er am Ende in 1:49.730 Minuten nur auf Platz 22 geführt.

Von einer solchen Platzierung kann Michael Ranseder unterdessen nur träumen. Der Haojue-Pilot steckt weiter in Problemen. Im zweiten Freien Training mühte sich der Österreicher ab, kam aber dennoch in 1:53.101 Minuten nicht über Platz 30 hinaus. Am Vortag war Ranseder früh gestürzt. Sein Teamkollege Matthew Hoyle war in 2:02.316 Minuten ganz am Ende der Zeitenliste.

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