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Dani Pedrosa zeigte am Samstagmorgen große Fortschritte mit der Honda © Honda

Im zweiten Freien Training in Jerez durften die spanischen Fans viel jubeln: Dani Pedrosa vor Jorge Lorenzo und Casey Stoner - Valentino Rossi im Mittelfeld

Die spanische Motorrad-Party in Jerez geht am Samstag weiter. Zuerst hatte Julian Simon im Training der 125er-Klasse für Jubel gesorgt, nun meldeten sich in der MotoGP mit Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo gleich zwei Lokalmatadoren an der Spitze. Der Honda-Pilot, der am Vortag noch nicht recht in schwung gekommen war, sicherte sich in 1:39.422 Minuten die Bestzeit des Vormittages.

Bei strahlendem Sonnenschein erheiterte Lorenzo die spanischen Gemüter mit seiner Runde in 1:39.476 Minuten und Rang zwei noch weiter. Die beiden lokalen Matadoren hielten damit knapp Ducati-Star Casey Stoner (3./1:39.542 Minuten) in Schach. Der Australier hatte am Freitag eine zurückhaltende Leistung gezeigt. Heute Morgen brauchte Stoner allerdings nur drei Runden, bis er die Rossi-Bestzeit vom Vortag unterboten hatte.

Der Weg von Randy de Puniet ist derzeit erstaunlich. Bei den ersten beiden Saisonrennen steckte der Franzose noch in Problemen. Nach einer guten Leistung am Vortag steigerte sich der LCR-Honda-Pilot am Samstag noch einmal und landete in 1:39.759 Minuten sensationell auf Platz vier. Immerhin nahm de Puniet dem Honda-Werkspiloten Andrea Dovizioso (5./1:39.962) rund zwei Zehntelsekunden ab.

Hinter dem Honda-Duo reihten sich zwei Yamahas ein. Colin Edwards (6./1:40.134) zeigte seine gewohnte 2009er-Form, Valentino Rossi (7./1:40.244) kam nicht einmal annähernd an seine Spitzenzeiten vom Vortag heran. Offensichtlich hat sich der amtierende Champion entweder beim Setup verrannt, oder absichtlich experimentiert und nicht alle Karten aufgedeckt.

Für die beiden Suzuki-Piloten gab es heute nicht allzu viel zu melden. Nach einem starken zweiten Rang am Vortag, konnte Loris Capirossi (8./1:40.304) am Samstagmorgen nicht beeindrucken, Chris Vermeulen (13./1:40.829) kam mit den etwas kühleren Temperaturen ebenfalls nicht gut zurecht. Überraschend weit hinten war Mika Kallio. Der starke Pramac-Rookie kam in 1:41.339 Minuten nur auf den vorletzten Rang. Langsamer war nur sein Teamkollege Niccolò Canepa.

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