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Julian Simon erfüllte die Erwartungen der spanischen Fans beim Heimspiel © Aprilia

Julian Simon wird den Erwartungen der spanischen Fans gerecht - Die deutschen Piloten im Pech: Sandro Cortese Neunter, Stefan Bradl in Reihe vier

Die spanischen Fans in Jerez kommen kaum noch aus dem Jubeln heraus: Im Qualifying der 125er-Klasse sicherte sich der große Favorit Julian Simon in 1:48.237 Minuten die Pole-Position. Teamkollege Bradley Smith (2./1:48.434 Minuten) machte den Doppelerfolg von Aspar perfekt. Der Brite lag kurz vor Schluss sogar auf Kurs zur Bestzeit, doch übertrieb er es in einer Kurve und musste den letzten Versuch abbrechen.

Der aktuelle Gesamtführende Andrea Iannone (3./1:48.519) sicherte sich in der Qualifikation alle Möglichkeiten auf seinen eventuellen dritten Sieg im dritten Rennen der Saison. Die erste Startreihe komplettiert der überraschend starke Lokalmatador Marc Marquez, der die KTM in 1:48.931 Minuten auf Rang vier stellte.

In der zweiten Startreihe holte sich Dominique Aegerter (6./1:49.237) eine gute Ausgangsposition. Der Schweizer teilt sich die Reihe mit Sergio Gadea (5./1:48.955) und den beiden Briten Scott Redding (7./1:49.310) und Danny Webb (8./1:49.353). Für die deutschen Piloten ging allerdings in der Zeitenjagd fast gar nichts.

Sandro Cortese konnte sich nach Problemen zur Mitte des Qualifyings wenigstens am Ende in 1:49.362 Minuten als Neunter noch in Reihe drei schieben. Der Ajo-Pilot hatte zwischendurch einen Austritt in den Kies und musste seine Maschine an der Box reparieren lassen. "Vor einer schnellen Kurve ist mir dann das Hinterrad weggerutscht. Da konnte ich gar nichts machen. Ich habe anschließend das Motorrad eine halbe Runde um den Kurs geschoben", erklärte Cortese.

Stefan Bradl machte der starke Wind zu schaffen. Der Kiefer-Aprilia-Mann kam in 1:50.167 Minuten nur auf Rang 14. "Das ist natürlich beschissen", so Bradl klar und deutlich im 'DSF'. "Ich habe aber auch schon von so weit hinten gewonnen. Morgen wird es sicherlich nicht einfach. Die erste Runde wird gewiss hart. Da muss man dann alles geben. Die Spitzenfahrer sind allesamt im Feld verteilt. Schauen wir einfach mal - heute kann ich jedenfalls nicht zufrieden sein."

Noch schlimmer erwischte es Jonas Folger. Der deutsche Youngster kam nur drei Runden weit, bevor ihm die Maschine kollabierte. "Der Motor ist kaputt gegangen und so konnte ich mit diesem Setup nicht viele Runden fahren. Es hat halt nicht geklappt", sagte Folger im 'DSF'. "Ich weiß nicht genau, was los ist, aber wahrscheinlich haben wir wieder Kolbenfresser." Der 15-Jährige wird als Letzter ins Rennen starten müssen.

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