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Jorge Lorenzo brachte die Zuschauer in Jerez zum Toben: Pole-Position © Yamaha

Motegi-Sieger Jorge Lorenzo fährt zur viel umjubelten Pole-Position in Jerez - Dani Pedrosa Zweiter vor Casey Stoner, Valentino Rossi in Reihe zwei

Das Kreischen der spanischen Fans wollte im Qualifying von Jerez kein Ende nehmen. Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa boten den Zuschauern beim Heimspiel eine sehenswerte Schlacht um die Pole-Position. In der ersten Phase war der Honda-Pilot vorne, später holte Lorenzo den Yamaha-Hammer heraus. Der aktuelle WM-Führende setzte sich schließlich mit einer Fabelrunde in 1:38.933 Minuten knapp gegen seinen Intimfeind durch.

Pedrosa versuchte in den letzten Minuten alles, aber konnte seine Zeit von 1:38.984 Minuten nicht mehr verbessern. Der Honda-Werkspilot musste sich also mit einer halben Zehntelsekunde Rückstand auf Platz zwei einreihen. Die erste Startreihe komplettiert Casey Stoner, der nur langsam zu seinem Speed fand. Der Australier ließ seine Ducati zwischendurch deutlich umstellen und jagte dann in 1:39.415 Minuten auf Platz drei - fast eine halbe Sekunde hinter den beiden Spaniern.

Für Valentino Rossi lief die Qualifikation nicht gerade wie gewünscht. Der Champion hatte am Freitag seinen guten Speed angedeutet, konnte ihn aber im Vergleich zu seinem Teamkollegen Lorenzo kaum umsetzen. Rossi markierte seine beste Runde in 1:39.642 Minuten und teilt sich als Vierte die zweite Reihe mit dem starken LCR-Honda-Piloten Randy de Puniet (5./1:39.86) und Suzuki-Altstar Loris Capirossi (6./1:39.862).

In der dritten Reihe hoffen Colin Edwards (7./1:39.926), Andrea Dovizioso (8./1:39.966) und Gresini-Pilot Tini Elias (9./1:40.112) auf einen guten Start und Anschluss an die Spitzengruppe im Rennen. Für den einzigen Aufreger der Session sorgte Alex de Angelis. Der Mann aus San Marino flog kurz vor dem Ende des Qualifyings in den Kies. Ob er sich dabei verletzte, steht derzeit noch nicht fest.

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