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Valentino Rossi feierte seine zwölfte Podestplatzierung hintereinander © Yamaha

Valentino Rossi, Dani Pedrosa und Casey Stoner waren in der Pressekonferenz nach dem Jerez-Rennen rundum glücklich

Es ist vollbracht. Valentino Rossi hat seinen ersten Sieg 2009 im Sack. Ausgerechnet in Jerez endete die sieglose Zeit seit Saisonbeginn, also auf jener Strecke, wo der Italiener zuvor bereits fünf Siege hatte feiern können. "Es war ein tolles Rennen, ich hatte Spaß, aber es war auch schwierig", sagte der Yamaha-Star in der Pressekonferenz in Spanien. "Zu Beginn hing ich weit hinter Casey und Dani zurück. Aber dann hatte ich einen schönen Kampf mit Casey."

"Als ich dann erst einmal Zweiter war, da war Dani schon über eine Sekunde entwischt. Ich wusste, dass Dani in einer solchen Situation immer schwierig zu packen ist. Ich habe dann konstant und konzentriert gepusht. Ein paar Runden lang habe ich kaum etwas aufgeholt, aber dann legte ich Runde für Runde zu. Mein Bike war richtig gut. Ich konnte aufschließen und überholen. Da war mir dann klar, dass ich mit meinem guten Speed nur konzentriert bleiben muss und dann den Sieg holen kann."

"Ein Sieg in Jerez ist immer eine tolle Sache", sagte Rossi weiter. "Es ist ein toller Sonntag. Die Maschine war richtig gut. Ich bin stolz auf meinen ersten Saisonsieg", so der amtierende Champion, der somit die Führung in der Gesamtwertung übernommen hat. Wer dachte, dass Pedrosa nach seiner Niederlage gegen Rossi traurig sein würde, lag falsch. "Mir war schon klar, dass es schwierig werden würde", so der Spanier. "Valentino war doch schon am Freitag unwahrscheinlich schnell."

"Ich wollte einfach nur mein Tempo fahren und dann sehen, was dabei herauskommt. Wenn man sieht, welche Probleme wir zu Beginn des Wochenendes hatten, dann ist dieser Podestplatz für mich unglaublich. Das war ein gutes Rennen. Ich muss mich beim Team und bei den vielen Fans bedanken, die mich hier an der Strecke unterstützt haben." In der Gesamtwertung liegt Pedrosa nun punktgleich mit Jorge Lorenzo auf Rang vier.

Casey Stoner war nach seinen beeindruckend dominanten Vorstellungen bei den Jerez-Tests als großer Favorit nach Spanien angereist. Doch die Trainings hatten bereits gezeigt, dass der Ducati-Star Probleme bekommen könnte. "Ich bin glücklich", so der Weltmeister von 2007. "Es ist mein erstes Podium in Jerez. Ich habe lange darauf gewartet, hatte schon oft die Chance, aber sie immer verpasst. Vor dem Rennen hatte ich mir nicht viel ausgerechnet, weil Jorge, Dani und Valentino einen besseren Speed hatten."

"Ich habe das Setup dann so eingestellt, sodass ich wenigstens halbwegs bequem über die Renndistanz gehen konnte. Ich hatte einen tollen Start, aber dann rutschte mein Vorderrad viel herum. Valentino konnte dann an mir vorbeiziehen. Ich wollte mich wehren, aber es ging nicht. Dann wollte ich in seinem Schatten auch mit an Dani herankommen, musste aber abreissen lassen. Als Jorge dann aufholte, habe ich das Podest schon abgeschrieben, aber es flog ab. So war es ein guter Tag für uns. Dieses Podest hier ist mehr wert als der Sieg in Katar", erklärte Stoner.

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