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Sete Gibernaus Weg führt nach oben: In Jerez fuhr er auf Platz elf © Onde 2000

Sete Gibernau durfte sich in Jerez nicht nur über die jubelnden Fans freuen, sondern auch über einen sportlichen Aufwärtstrend: Platz elf beim Heimrennen

Für Sete Gibernau ist die Welt wieder einigermaßen in Ordnung. Nachdem es bei den ersten beiden Läufen in Katar und Motegi für den MotoGP-Rückkehrer und sein neues Team Grupo Francisco Hernando noch nicht rund lief, konnte man in Jerez einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen. Gibernau fuhr zum ersten Mal seit 2006 wieder bei seinem Heimrennen in Jerez, auf einer Strecke, auf der er schon aufregende Zeiten erlebt hatte.

Zwar war ihm klar, dass er sich keine Hoffnungen auf einen Sieg oder einen Podiumsplatz machen darf. Doch als Elfter fuhr Gibernau nur knapp an den Top 10 vorbei. Und damit war der Spanier zufrieden. "Wir kamen ins Ziel und haben uns stark verbessert", wurde er von der offiziellen Internetseite der MotoGP zitiert. "Es ist einfach fantastisch, in Jerez zu fahren, das ist etwas sehr Spezielles und das Team leistete tolle Arbeit. Ich genoss jede Minute." Das Team mache Fortschritte und habe Spaß dabei, erklärte Gibernau. Von Mal zu Mal könne man sich ein bisschen steigern.

Etwas ganz Spezielles ist Jerez für den Spanier aber auch wegen der unzähligen begeisterten spanischen Fans. Allein am Rennsonntag kamen 120.000 Fans an die andalusische Strecke, die ihm wie allen Lokalmatadoren einen herzlichen Empfang bereitet haben. ""Wenn ich da rausgehen und jedem Fan einzeln danken könnte, der uns anfeuert, dann würde ich das machen, denn es ist unglaublich und ich bin sehr, sehr glücklich", schwärmte Gibernau.

Auch seiner verletzten Schulter scheint es immer besser zu gehen. Gibernau will jetzt sein Fitnesstraining weiter intensivieren. Beim nächsten Rennen am 17. Mai im französischen Le Mans will er dann "noch mehr herausholen".

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