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Wollen in Monza eine große Show bieten: Biaggi (Aprilia) und Haga (Ducati) © infront

Ducati-Speerspitze Noriyuki Haga sieht beste Chancen auf ein erfolgreiches Superbike-Wochenende in Monza - Heimspiel auch für Michel Fabrizio

Vor dem kommenden Rennwochenende der Superbike-Weltmeisterschaft in Monza spricht die Statistik ganz klar für Noriyuki Haga. Der Japaner konnte 2007 und 2008 aus vier Rennen drei Siege und einen zweiten Rang auf der italienischen Strecke einfahren. Die aktuelle Form stimmt ebenfalls. Haga führt die Gesamtwertung deutlich an, kam in der laufenden Saison in jedem Rennen auf das Podium - vier Siege aus acht Rennen unklusive.

"Wir haben kürzlich in Monza getestet", sagte der große Favorit. "Ich konnte dort erstmals die 1098 auf der Strecke bewegen. Wir hatten leichte Probleme, die wir bis zum Rennwochenende aber ganz sicher aussortiert haben werden. Ich freue mich schon auf Monza", so der Japaner, der 60 Punkte Vorsprung auf Yamaha-Youngster Ben Spies hat. "An den Titel denke ich noch nicht. Ich denke von Rennen zu Rennen. In Monza will ich natürlich gewinnen, denn es ist mein Heimrennen", so Wahl-Milanese Haga.

Das Ducati-Werk ist kaum 200 Kilometer vom Parco di Monza entfernt. Es werden unzählige Fans der italienischen Mannschaft erwartet. "Ich will es im ersten von drei Heimrennen des Jahres natürlich richtig gut machen", sagte Lokalmatador Michel Fabrizio. "Bei den Tests lief es für mich gut. Die Reifen scheinen toll auf der Strecke zu gehen. Ich hoffe, das wird auch am Rennwochenende so sein. Im vergangenen Jahr bin ich nur Fünfter geworden. Das soll dieses Jahr viel besser werden."

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