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Dominique Aegerter erhielt beim Rennen in Jerez einen klassischen "Anpfiff"... © Derbi

Derbi-Pilot Dominique Aegerter erlebte in Jerez ein schwieriges Rennwochenende - Maue Trainingsleistung bringt den Teambesitzer in Rage

Wenn der Teambesitzer ein Machtwort spricht: Dominique Aegerter wird seinen Auftritt beim Rennen in Spanien sicherlich so schnell nicht wieder vergessen. Erst rodelte der Schweizer im Freien Training für den Geschmack seines Arbeitgebers einen Tick zu langsam um den Kurs in Jerez, dann folgte eine ordentliche Standpauke. Letztendlich wusste Aegerter aber dann doch noch zu überzeugen und bot sowohl in der Qualifikation als auch im Rennen eine durchaus ansprechende Leistung.

"Der Junge kann sehr schnell fahren", kommentierte Teaminhaber Aki Ajo das Talent seines Piloten gegenüber 'Speedweek'. "Das hat er schon oft gezeigt, ist aber einfach noch zu wenig konstant. So ist er am Samstagmorgen im Freien Training bei optimalen Bedingungen nur auf Platz 19 gelandet", verwies der Finne auf die jüngsten Trainingsergebnisse Aegerters - und machte dem Youngster mächtig Dampf.

"Auf den Computer-Daten haben wir gesehen, dass er einen grauenhaften Strich gefahren ist und einen Fehler nach dem andern produziert hat. Da habe ich ihm gehörig die Leviten gelesen und ihm einen ganzen Haufen nicht druckreifer Worte an den Kopf geworfen", schilderte Ajo seine Sofortmaßnahmen in Jerez. "Das hat offenbar genutzt."

"In der Qualifikation ist Domi trotz sehr starkem Wind 0,2 Sekunden schneller gefahren als am Morgen. So hat er sich als Sechster für die zweite Startreihe qualifiziert", gab Ajo zufrieden zu Protokoll. Und ein zerknirschter Aegerter musste gestehen: "Im Zeittraining bin ich lockerer gefahren" - im Rennen ließ der 18-Jährige dann prompt noch einen neunten Rang folgen.

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