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Max Neukirchner will in Monza seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen © Alstare Suzuki

Max Neukirchner kehrt nach Monza zurück, wo er im vergangenen Jahr als erster deutscher Pilot ein Rennen in der Superbike-WM gewonnen hat

21 lange Jahre musste die deutschen Motorradfans darauf warten, dass ein deutscher Pilot einen Sieg in der Superbike-Weltmeisterschaft holt. Im vergangenen Jahr war es soweit: Alstare-Pilot Max Neukirchner gewann in Monza das erste der beiden Rennen und trug sich damit als erster Deutscher in der Geschichte der Serie in die Siegerliste ein. Im zweiten Rennen fuhr er als Zweiter ebenfalls aufs Podium. Jetzt kehrt der WM-Tross zurück nach Monza (8. bis 10. Mai).

"Was im vergangenen Jahr passiert ist, war einfach wunderbar. Ich werde meinen ersten Sieg in der Superbike-WM nie vergessen. Man sagt immer, dass der erste Sieg der schwerste ist. Und ich hätte ihn eigentlich auch schon in Valencia holen sollen, als ich als Führender dem Ziel entgegenfuhr und dann in Sichtweite der karierten Flagge noch vom Bike gerammt wurde", so Neukirchner.

Er weiß, wie man in Monza erfolgreich ist: "In Monza braucht man eine schnelle Maschine und man muss wissen, wie Windschattenfahren funktioniert. Man kann zwar in Führung liegen, aber dann noch aus dem Windschatten heraus überholt und vor der Zielflagge geschlagen werden. Darauf muss man wirklich aufpassen", schilderte Neukirchner. "Ich mag schnelle Strecken und ich denke, dass Monza unserer Suzuki sehr gut liegen sollte. Mein Ziel ist natürlich, in beiden Rennen aufs Podium zu fahren und wenn ich meinen Sieg wiederholen könnte, wäre ich sehr glücklich."

Für seinen Alstare-Teamkollegen Yukio Kagayama war Monza im vergangenen Jahr nicht so erfolgreich. Im ersten Rennen wurde er zwar guter Vierter, im zweiten Rennen schied er jedoch aus. Auch in der aktuellen Saison erlebte der Japaner schon Höhen und Tiefen. "Ich habe eine gute Maschine und weiß, dass meine Ergebnisse viel besser sein sollten. Manchmal ist es nicht so einfach, denn schon kleine Veränderungen an der Maschine können große Auswirkungen haben - und leider nicht immer in die richtige Richtung", sagte Kagayama. Jetzt müssten er und das Team hart daran arbeiten, wieder um Podiumsplätze kämpfen zu können: "Das ist, was ich will und ich werde mein Bestes geben."

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