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Troy Corser würde gern in jedem Rennen den Sprung in die Top 10 schaffen © BMW Motorrad

Troy Corser würde mit seiner neuen BMW gern regelmäßig Top-10-Platzierungen holen, doch oft fehlen im Qualifying entscheidende Zehntelsekunden

In Assen konnte Troy Corser die ersten Erfolgserlebnisse in der Superbike-Weltmeisterschaft 2009 einfahren. Obwohl er durch eine schmerzende Hand gehandicapt war, fuhr er in beiden Rennen auf Platz zehn. Nun ist der WM-Tross in Monza zu Gast und bei BMW ist man bester Dinge. Zum einen hat man in Assen gesehen, was möglich ist, zum anderen hat man in Monza an Ostern bereits getestet. Damit haben die Bayern bereits viele Daten über die Strecke und sind im Vergleich zu anderen Strecken nicht benachteiligt.

Es wäre gut, bei jedem Rennen in die Top 10 zu fahren, erklärte Corser in der Pressekonferenz in Monza. Aber: "Das ist in diesem Jahr hart." Entscheidend ist die Performance im Qualifying: "Wenn man nur zwei Zehntelsekunden hinter seiner optimalen Pace ist, findet man sich in der Startaufstellung gleich ein paar Plätze weiter hinten." Und von dort ist es dann schwieriger, sich im Feld nach vorn zu arbeiten.

An der nötigen Leistung mangele es bei BMW nicht, betonte Corser: "Unser größtes Problem war bisher, dass wir fast ohne Elektronik fuhren." Doch Elektronik ist heutzutage wichtig, ob das Handling der Maschine zu verbessern und reifenschonender fahren zu können. Aber Corser weiß auch: "Für BMW ist es ein Lernjahr, wir haben mit allem bei Null angefangen." Und so sind weitere Steigerungen durchaus noch drin.

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