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Ben Spies hielt sich zunächst zurück, raste dann aber doch noch zur Pole © Yamaha

Ben Spies bleibt der König der Superpoles: In Monza holte der Amerikaner die fünfte Pole in Folge - Diesmal ging er es langsamer an und schlug dann zu

Ben Spies ist in der Saison 2009 der König der Superpoles. In Monza setzte der amerikanische Shootingstar seine Serie fort und holte die fünfte Pole am fünften Rennwochenende. Damit hat er in den Statistiken mit Carl Fogarty gleichgezogen, auf den Rejord von Doug Polen von 1991 fehlt ihm nur noch eine weitere Pole.

Spies räumte aber ein, dass er dieses Rennwochenende anders angegangen ist als die bisherigen. In den Sessions zuvor arbeitete er an der Rennvorbereitung und evaluierte den Reifenabrieb. Erst in der Superpole selbst ging er auf die Jagd nach der Bestzeit. Am Endergebnis hat das nichts geändert: Spies lag wieder vorn, zwei Zehntelsekunden vor dem zweitschnellsten Lokalmatador Michel Fabrizio (Ducati).

"Es war bisher ein wirklich gutes Wochenende für uns", bilanzierte Spies. "Wir hatten schon vier Poles, aber diese Pole wollte ich unbedingt für Yamaha holen, denn Monza ist ja die Heimstrecke des Teams." An diesem Wochenende habe er zunächst versucht, sich aus dem Rampenlicht herauszuarbeiten: "Wir haben in Ruhe in unserer Box gearbeitet und dabei wichtige Dinge erledigt."

Für die beiden Rennen am morgigen Sonntag erwartet sich Spies erbitterte Kämpfe mit seinen Konkurrenten. Doch er ist sich sicher, seinen fünften oder gar auch den sechsten Saisonsieg zu holen: "Das Bike ist im Rennen wirklich sehr gut. Es wird ein heftiger Fight. Hoffentlich können wir das Feld ein bisschen aufmischen."

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