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Max Neukirchner hat sein Ziel erreicht und steht in der ersten Startreihe © Alstare

Max Neukirchner stellte seine Alstare-Suzuki in Monza auf Startplatz vier, jetzt ist er bester Dinge für die Rennen: "An Motivation mangelt es mir jedenfalls nicht"

Max Neukirchner hat in Monza eine gute Ausgangsposition, um in den morgigen Rennen aufs Podium zu fahren oder sogar seinen Vorjahressieg zu wiederholen. Der Sachse stellte seine Alstare-Suzuki in der Superpole auf Startplatz vier. Das ganze Wochenende über hat sich das Team akribisch auf die entscheidenden Aufgaben - Qualifikation und Rennen - vorbereitet.

In den Trainingssessions arbeitete Neukirchner am Rennsetup und an der Bremsstabilität, damit er sehr spät bremsen und aus Kurven schnell wieder herausbeschleunigen kann. Die Arbeit trug Früchte. Am Freitag wurde der Sachse im Training Vierter, im ersten Qualifying Fünfter. Im zweiten Qualifying legte er nochmals zu und wurde Zweiter.

Die Superpole wurde angegangen wie bereits in Assen. In der ersten Session fuhr er in nur einer schnellen Runde mit Qualifyern auf Platz eins. Auch in der zweiten Session setzte Neukirchner auf einen Qualifyer, doch der war nicht so gut. Der Alstare-Pilto versuchte sein Glück mit einem weichen Rennreifen. Zwar konnte er seine Zeit nicht verbessern, doch es reichte für das Erreichen von Superpole 3. Dort fuhr er mit einem weichen Rennreifen zunächst auf Rang fünf. Dann machte er mit dem Qualifyer aus Session eins Jagd auf die erste Reihe - und das gelang.

"Ich bin sehr glücklich, endlich wieder aus der ersten Reihe zu starten", berichtete Neukirchner auf seiner Internetseite. "In der Superpole sind wir wieder auf Nummer sicher gegangen, es war uns wichtig in die letzte Superpole-Session zu kommen." Denn in Monza sei es sehr wichtig, so weit vorn wie möglich zu stehen, "weil es in der ersten Schikane immer verdammt eng wird."

In den Trainings habe das Team die Maschine Stück für Stück den Anforderungen der Strecke angepasst, berichtete er weiter: "Hier in Monza spielt die Handlichkeit keine ganz so große Rolle, sondern das Bremsverhalten und die Motorenpower. Am wichtigsten ist aber, dass ich von Anfang an vorn mit dabei bin und die Reifen über die Renndistanz halten. An Motivation fehlt es jedenfalls nicht."

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