vergrößernverkleinern
Vermeulen hat in Le Mans schon einmal gewonnen - folgt 2009 die Wiederholung? © Rizla Suzuki

Chris Vermeulen und Loris Capirossi haben sich für das Rennen in Frankreich einiges vorgenommen - "Wir brauchen nur das vielzitierte Quäntchen Glück"

Noch sind die beiden Suzuki-Piloten Chris Vermeulen und Loris Capirossi nicht in der absoluten Spitzengruppe der MotoGP angekommen. Im bisherigen Saisonverlauf ist den beiden Routiniers der Sprung auf das Siegertreppchen bislang verwehrt geblieben, was sich allerdings schon an diesem Wochenende ändern könnte. Sowohl Vermeulen als auch Capirossi rechnen sich für Le Mans einige Chancen aus - wenn das Rennglück nur endlich einmal auf der Seite von Suzuki stehen würde...

"Ich freue mich schon sehr darauf, wieder nach Le Mans zurückzukehren", sagte Vermeulen vor dem vierten Saisonrennen. "An diese Rennstrecke habe ich jede Menge großartiger Erinnerungen, der Kurs nimmt einen sehr speziellen Platz in meinem Herzen ein. Im vergangenen Jahr habe ich P5 belegt und habe mit in diesem Jahr fest vorgenommen, besser abzuschneiden", kündigte der Australier wenige Tage vor dem Großen Presis von Frankreich.

"Wir hatten einen recht schwierigen Start in die Saison und die Ergebnisse sind aus unterschiedlichen Gründen nicht ganz so gewesen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir müssen daraus lernen und sicherstellen, dass wir im restlichen Saisonverlauf eine bessere Leistung vorlegen können", erläuterte der 26-Jährige und meinte abschließend: "Am besten, wir starten damit gleich an diesem Wochenende in Le Mans."

Mit dieser Einstellung könnte sich auch Teamkollege Capirossi sehr gut anfreunden. Der italienische Suzuki-Fahrer braucht ebenfalls dringend ein Erfolgserlebnis: "Ich habe schon mehrfach betont, dass ich mit den bisherigen Ergebnissen nicht wirklich zufrieden bin", gab Capirossi zu Protokoll. "Ich möchte einfach dazu in der Lage sein zu zeigen, was die GSV-R und das Team zu leisten imstande sind."

"Wir haben aufgrund der verlängerten Trainingssitzung nun etwas mehr Zeit, am Bike zu arbeiten und hoffentlich können wir dadurch ein paar Dinge aussortieren, was uns konkurrenzfähiger machen sollte", erklärte Capirossi. "Ich weiß genau, dass wir näher an die Spitze heranrücken und die Frontrunner herausfordern können. Wir brauchen wohl nur das vielzitierte Quäntchen Glück, damit die Dinge endlich einmal für uns laufen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel