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Mad Max machte seinem Spitznamen in Monza alle Ehre © Aprilia

Aprilia-Pilot Max Biaggi machte seinem Spitznamen nach dem Rennen von Monza wieder alle Ehre, nachdem er von Platz drei auf Platz elf zurückversetzt wurde

Riesiger Jubel in Monza las Max Biaggi seine Aprilia nach dem ersten Lauf auf Platz drei abstellen konnte. Doch dann das: Wegen einer Abkürzung in der zweiten Schikane bekam er eine 20 Sekunden Strafe aufgebrummt.

Als Biaggi diese Entscheidung zu hören bekam, war er nicht mehr zu halten. Mit feuerroten Kopf ließ der "Römische Eroberer" eine Schimpftirade los, die sich gewaschen hatte: "Diese Weltmeisterschaft wird von Amateuren organisiert", fauchte Biaggi laut 'Motorsport aktuell'. "Es ist ekelhaft, wie wir hier behandelt werden."

Zu der Ankürzung sagte Biaggi, dass sie völlig unerheblich gewesen sei. "Ich habe nicht einmal eine Zehntelsekunde dadurch gewonnen", ereiferte sich Mad Max. "Als ich dann den FIM Vertreter Claude Denis um eine Erklärung bat, sagte er, dass er keine Zeit habe, um mit mir zu diskutieren. Ich habe genug von solch einem Benehmen."

Der Italiener war derart angefressen, dass er sogar damit drohte, zum zweiten Rennen nicht mehr anzutreten. Mit Engelszungen redete Aprilia und sein Team auf ihn ein, um ihn letztlich davon zu überzeugen, doch noch zum zweiten Lauf anzutreten.

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