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Toni Elias und Gresini wollen in Le Mans endlich ein tolles Ergebnis hinlegen © Honda

Nach der bescheidenen Punkteausbeute von Jerez möchte das Gresini-Team um Toni Elias und Alex de Angelis in Le Mans deutlich nachlegen

Nur neun Punkte konnte sich Gresini beim spanischen Grand Prix gutschreiben lassen - damit waren sowohl Teammanager Fausto Gresini als auch die beiden Piloten Toni Elias und Alex de Angelis nicht gerade zufrieden. Dennoch sieht das Fahrerduo schon Licht am Ende des Tunnels und will an diesem Wochenende beim Rennen in Le Mans eine deutlich bessere Leistung an den Tag legen - auf der französischen Piste waren die Honda-Bikes von Gresini nämlich schon immer recht gut unterwegs.

"Ich war von unserem Leistungsniveau in Jerez regelrecht enttäuscht", gab Elias wenige Tage vor dem Trainingsauftakt in Le Mans zu Protokoll. "Wir können die Uhren aber nicht zurückdrehen und müssen die positiven Elemente aus dieser Situation einfach mitnehmen. In Wahrheit machen wir in meinen Augen nämlich sehr wohl einige Fortschritte. In Le Mans können wir allerdings wahrscheinlich noch nicht so konkurrenzfähig auftreten, wie wir gerne würden."

"Immerhin", so der 26-Jährige weiter, "wir rücken den Frontrunnern auf alle Fälle näher auf die Pelle - und das ist das Wichtige. Ich mag den Kurs in Le Mans, denn er kommt meinem Fahrstil entgegen. Man muss einige harte Bremsmanöver hinlegen, also geht es dort hauptsächlich um eine gute Balance für das Bike. 2007 habe ich mich mit Gresini dort richtig wohlgefühlt, auch wenn das Rennen nicht unbedingt nach Plan verlaufen ist."

"Hoffentlich können wir daran anknüpfen und ein gutes Wochenende erleben", meinte Elias. Auch De Angelis wünscht sich einen besseren Rennauftritt als zuletzt: "Aus unterschiedlichen Gründen waren das einige sehr schwierige Wochen für mich. Seit unserem sechsten Platz beim Saisonauftakt in Katar hatten wir etwas mit dem Setup zu kämpfen. Hinzu kamen ein paar Unfälle, die natürlich keineswegs hilfreich sind", erklärte der Honda-Youngster.

"Ich habe aber großes Vertrauen in mich selbst und in das Team. Es freut mich sehr, dass wir die Trainingszeit wieder auf eine Stunde angehoben haben. Das bedeutet für uns, dass wir nicht unnötig Hektik verbreiten und keine zu großen Risiken eingehen müssen. In Le Mans werden wir hart an unserer Rennpace arbeiten, wollen gleichzeitig aber auch eine bessere Startposition erreichen. Das hat unser Rennen in Spanien sicherlich sehr beeinflusst."

Auf eine Verbesserung hat es auch Teammanager Gresini abgesehen: "Le Mans war für unsere Bikes schon immer ein gutes Pflaster. In dieser Saison haben wir an unseren Maschinen allerdings diverse Schwachpunkte und müssen sehr hart arbeiten, um konkurrenzfähig zu sein. Wir haben in Jerez ein paar kleine Schritte nach vorne gemacht, aber mit dem Rennen war ich überhaupt nicht zufrieden", hielt das Teamoberhaupt von Gresini-Honda fest.

"Ich freue mich deshalb umso mehr auf den vor uns liegenden Grand Prix an diesem Wochenende. Wir werden vom Umschalten der Ampel alles geben und werden jede sich uns bietende Sekunde vollkommen ausnutzen. Die Extrazeit im Freien Training sollte uns zugute kommen", meinte Gresini abschließend. "Hoffentlich wird auch das Wetter auf unserer Seite sein. Ein Rennen ohne Zwischenfälle und Unfälle wäre eine schöne Sache."

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