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Valentino Rossi und Dani Pedrosa konnten zuletzt in Spanien die Fans begeistern © Yamaha

Drei Rennen, drei unterschiedliche WM-Leader: Bridgestone zieht nach den ersten drei Grands Prix unter Einheitsreifen eine erfreuliche Zwischenbilanz

In dieser Saison rücken die Piloten der MotoGP erstmals mit Einheitsreifen aus dem Hause Bridgestone aus und wussten beim Jahresauftakt in Katar, Japan und Spanien mit diesen Pneus durchaus zu überzeugen. Gleich dreimal wechselte in dieser Zeit die WM-Führung, was die exklusiven Reifenlieferanten der MotoGP sehr zufrieden stimmt und bei Bridgestone Lust auf mehr geweckt hat. Auch beim Großen Preis von Frankreich dürfte wieder ordentlich Musik an der Spitze drin sein.

"Wir hatten nun schon drei Rennen in dieser Saison, wobei Bridgestone erstmals alle Fahrer und Teams der MotoGP mit einem Einheitsreifen ausstattet. Mit drei WM-Führenden nach drei Grands Prix sind wir natürlich sehr zufrieden", sagte Hiroshi Yamada, Leiter der Motorrad-Abteilung bei Bridgestone. "Casey liegt nur elf Punkte hinter Valentino und Jorge und Dani liegen punktgleich auf P3 - da könnte sich beim Rennen in Frankreich wieder einiges tun."

"Valentino wird sicherlich alles daran setzen, in Mugello seinen 100. Rennerfolg feiern zu können und Casey hat nach dem Rennen aus dem Vorjahr gewiss fest vor, Wiedergutmachung zu betreiben. Jorge und Dani sind in Le Mans allerdings auch sehr schnell. Colin Edwards hat dort in der Vergangenheit ebenfalls einige ansprechende Leistungen gezeigt und nach P4 in Jerez wird Randy de Puniet eine Menge Selbstvertrauen in sein Heimrennen mitnehmen."

"Der Kampf an der Spitze wird also sicherlich sehr eng werden", ist sich Yamada sicher. Der japanische Reifenmanager baut allerdings auf eine trockene Piste: "2007 hatten wir ein Regenrennen, im vergangenen Jahr hat es zur Rennmitte angefangen zu regnen. Ich hoffe also sehr darauf, dass wir 2009 einen sehr aufregenden Fight bei trockenen Bedingungen zu sehen bekommen." Dafür bietet Bridgestone wieder die weichen und mittleren Gummimischungen an.

"Das kühlere Klima in Frankreich bedeutet, dass wir erneut weichere Reifenmischungen fahren können", erläuterte Tohru Ubukata von Bridgestone. "Das gilt vor allem für die Frontreifen. Le Mans hat einen Stop-and-Go-Charakter und weist eine ganze Reihe von langsamen Kurven auf, weshalb die Belastung für die Pneus nicht ganz so hoch sein wird. Stabilität beim Bremsen und Traktion sind daher die Schlüsselpunkte für eine gute Reifenleistung in Le Mans."

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