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Max Neukirchner kann aufatmen: Die Operationen sind allesamt gut verlaufen © Alstare

Der deutsche Superbike-Pilot Max Neukirchner kann noch in dieser Woche die Heimreise antreten - Operationen sind allesamt erfolgreich verlaufen

Max Neukirchner hat die Operationen nach seinem Horrorcrash in Monza den Umständen entsprechend gut überstanden und wird noch in dieser Woche die Heimreise antreten können. Der deutsche Suzuki-Fahrer war im ersten Rennen schon in der ersten Kurve schwer gestürzt, nachdem ihn ein herrenloses Motorrad in der Schikane von seinem Bike katapultiert hatte. Ein gebrochener Oberschenkelhals sowie Frakturen im rechten Fuß waren die Folge - jetzt beginnt die Reha für den Alstare-Piloten.

"Jeden Tag geht es mir ein wenig besser. Ich freue mich, morgen endlich nach Hause zu dürfen, auch wenn sich hier in Monza alle die größte Mühe geben", schilderte Neukirchner seinen aktuellen Zustand. "Die Ärzte haben einen Superjob gemacht. Heute habe ich zum ersten Mal ein Video vom Crash gesehen und war schockiert. Da hatte ich richtig Glück im Unglück, denn es hätte noch viel schlimmer kommen können."

"Das Wichtigste ist für mich aber zu wissen, dass mein komplettes Team und meine Fans hinter mir stehen. Alle Alstare-Teammitglieder haben mich am Montag und Dienstag im Krankenhaus vor ihrem Abflug nach Südafrika besucht. Auch meine sportlichen Kontrahenten zeigen großes Mitgefühl und Interesse. Danke an alle Fans und Freunde, besonders für die vielen Einträge auf meiner Webseite und Kurznachrichten per Handy."

"Sobald es mein Gesundheitszustand zulässt, werde ich wieder angreifen und auf Punktjagd gehen", kündigte Neukirchner abschließend an - doch davon wird der Youngster zunächst Abstand nehmen müssen. Bereits am Donnerstag wird der Superbike-Pilot das Krankenhaus in Monza verlassen und sich nach Chemnitz begeben, wo sich Dr. Manfred Kupfer weiter um die Genesung Neukirchners kümmern wird.

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