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Marco Melandri poliert derzeit sein angekratztes Image wieder etwas auf © Kawasaki

Nach dem starken Saisonauftakt ist man bei Hayate mit Marco Melandri mehr als zufrieden, bedauert wird aber die fehlende Werksunterstützung

Vor Saisonbeginn hätte wohl kaum jemand gerechnet, dass Marco Melandri in zwei der ersten drei Rennen unter die besten Sechs fahren wird, doch genau das hat der Italiener in Motegi und Jerez geschafft. Das brachte ihm selbst nach dem verkorksten Ducati-Jahr viel Anerkennung ein, aber auch bei Hayate war die Freude darüber groß.

Umso mehr bedauert Hayate-Teamchef Andrea Dosoli, dass Kawasaki mit Ende März die Weiterentwicklung der ZX-RR eingestellt hat: "Das ist enttäuschend, denn das ist das beste Motorrad, das sie je gebaut haben", wird Dosoli von 'Autosport' zitiert. "Mir kommt vor, den Abstand zu unseren Konkurrenten ist etwas geringer als in der Vergangenheit."

Besonderes Lob lässt er in Zusammenhang mit dem positiven Saisonauftakt Melandri zukommen, der vor seinem Ducati-Jahr immer als Naturtalent galt, an der Seite von Casey Stoner aber plötzlich keinen Stich mehr machte. Jetzt beweist der Italiener, dass er das Fahren 2008 keineswegs verlernt hat.

"Wir haben nicht viel, was wir weiterentwickeln könnten, aber der Fahrer ist der Schlüssel dazu. Er gibt die Richtung vor", streut Dosoli seinem Schützling Rosen. "Ich glaube, dass unser Paket sehr gut ist und dass Marco mit seinem Feedback und mit seinen Informationen eine große Hilfe für uns ist."

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