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Andrea Iannone war in den ersten 60 Minuten in Le Mans am schnellsten © Aprilia

WM-Leader Andrea Iannone unterstrich seine Topform mit der Bestzeit im ersten Freien Training - Stefan Bradl als bester Deutscher auf Platz zwölf

Bei anfangs noch stellenweise ganz leicht feuchten, dann aber doch relativ schnell komplett trockenen Bedingungen im ersten Freien Training zum 125er-Grand-Prix von Frankreich in Le Mans sicherte sich Andrea Iannone (Aprilia) die Bestzeit. Der WM-Leader umrundete den Circuit Bugatti in seinem 22., letzten und schnellsten Versuch in 1:45.258 Minuten.

Damit entriss er seinem Markenkollegen Julian Simon vom Aspar-Team noch die Bestzeit, der zuvor über weite Strecken geführt hatte und sich am Ende mit 0,211 Sekunden Rückstand und dem zweiten Platz zufrieden geben musste, knapp vor seinem Stallgefährten Sergio Gadea (+ 0,228). Dahinter klaffte dann eine Lücke von mehr als einer halben Sekunde zu Joan Olive (Derbi) und Bradley Smith (Aprilia).

Der Schweizer Dominique Aegerter (Derbi/+ 0,923) wurde guter Sechster und stellte damit die beiden etablierten Deutschen im Feld, Stefan Bradl (12./Aprilia/+ 1,545) und Sandro Cortese (14./Derbi/+ 1,815) klar in den Schatten. Jonas Folger (Aprilia/+ 3,017) lag nach einer Viertelstunde sogar noch in Führung, wurde nach 60 Minuten aber nur - hinter Randy Krummenacher (19./Aprilia/+ 2,861) - als 20. geführt.

Die Session verlief relativ ruhig und diszipliniert. Für die einzig nennenswerten Stürze sorgten Nicolas Terol (27./Aprilia), der sich auf Anweisung der Streckenposten kurz auf die Trage legte, und die schnelle Lady im Feld, Ornella Ongaro (34./Honda). Pech hatte Michael Ranseder vom neuen Hersteller Haojue, denn der Österreicher rollte schon nach wenigen Minuten mit technischen Problemen aus und musste von da an zuschauen.

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